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MLP-Patriarch verabschiedet sich mit 80 aus dem Aufsichtsrat

Donnerstag, 14.06.2018 18:53 von Handelsblatt

Manfred Lautenschläger verabschiedet sich langsam aus dem Unternehmen. Doch die nächste Generation der Familie steht schon parat.

Auf ausgedehnte Ausführungen verzichtet er zum Abschied. Mit großer Freude blicke er heute auf die Erfolgsgeschichte von MLP (MLP Aktie) zurück, „auch wenn es dabei mitunter schwierige Phasen gab“, ruft Manfred Lautenschläger den versammelten Aktionären auf der Hauptversammlung des Finanzvertriebsunternehmens in Wiesloch zu.Nur knappe drei Seiten umfasst seine Rede. Das Publikum im Saal und der grauhaarige, 79-jährige Manager mit dem Dreitagebart wissen jedoch, dass dessen knappe Worte eine Zäsur markieren: Nach fast 50 Jahren nimmt Lautenschläger Abschied von dem Unternehmen, das er einst mitgeschaffen hat.Lautenschläger gibt sein Aufsichtsratsmandat an diesem Donnerstag ab. „Ich werde in diesem Jahr 80, das ist auch für einen Aufsichtsrat ein biblisches Alter“, sagte er vor wenigen Tagen. Aus Anerkennung ernennt ihn MLP am Donnerstag zum Ehren-Aufsichtsratsvorsitzenden, was ihm weiter einen Gaststatus im Kontrollgremium garantiert.Es ist der langsame Abschied eines Patrons. Den Vorstandsvorsitz hatte er vor zwanzig Jahren aufgegeben, den Aufsichtsratssitz vor zehn. Doch die Familie bleibt der wichtigste Aktionär des Finanzvertriebs. Ihr gehören mehr als 29 Prozent der Anteile, dazu gehören etwa vier Prozent, die Lautenschläger seiner Stiftung überlassen hat.Und die nächste Generation der Familie steht für den Aufsichtsrat bereits parat: Am Donnerstag stellte sich Manfred Lautenschlägers 38-jähriger Sohn Matthias für das MLP-Kontrollgremium zur Wahl. Es sind große Fußstapfen, in die er tritt.

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