FONDS professionell - Mischfonds-Flaggschiffe: Top- und Flop-Seller 2013 - Fondsanalyse

Montag, 17.02.2014 11:33 von Aktiencheck - Aufrufe: 1423

Wien (www.fondscheck.de) - So holprig die vergangenen Jahre an der Börse auch gewesen sind - ein Trend am Fondsmarkt ist seit Jahren stabil: Anleger lieben Mischfonds, so die Experten von "FONDS professionell".

Die Entscheidung, wann ihr Geld besser in Aktien und wann in Renten aufgehoben sei, würden sie offensichtlich gerne abgeben. Allein im vergangenen Jahr hätten Mischfonds dem deutschen Branchenverband BVI zufolge 18,2 Milliarden Euro gesammelt.

Mehr als ein Viertel davon sei in die zehn größten Mischfonds geflossen. FONDS professionell ONLINE habe die Top-Ten der BVI-Statistik unter die Lupe genommen und untersucht, welche Manager die höchsten Zuflüsse hätten verbuchen können - und welche ihren Chefs trotz des intakten Branchentrends Abflüsse hätten beichten müssen.

In der Mischfonds-Rangliste würden vier Fonds der Deutschen Bank (DeAWM) auftauchen, je zwei würden von der Hypovereinsbank (Pioneer) und von Union Investment kommen. Auch ein Fonds der Deka sei dabei, und natürlich ein alter Bekannter von Ethenea. Zusammen hätten diese zehn Fonds zum Jahreswechsel gut 24 Milliarden Euro verwaltet.

In die Auswertung würden natürlich nur die Publikumsmischfonds eingehen, die der BVI erfasse. Einige beliebte vermögensverwaltende Fonds, etwa der Carmignac Patrimoine (Carmignac Patrimoine A EUR Acc), würden daher außen vor bleiben - die Franzosen würden seit einigen Jahren keine Zahlen mehr an den deutschen Branchenverband melden.

Auch der FvS - Multiple Opportunities (Flossbach von Storch SICAV - Multiple Opportunities R) fehle in der Zusammenstellung. Der Flaggschifffonds des Kölner Vermögensverwalters Flossbach von Storch habe 2013 seine Kapitalverwaltungsgesellschaft gewechselt, deshalb weise die BVI-Statistik das gesamte Fondsvolumen als Mittelzufluss aus. Bert Flossbach habe zwar auch im vergangenen Jahr zig Millionen Euro einsammeln können, mehr als fünf Milliarden Euro seien es dann aber doch nicht gewesen. (Ausgabe vom 14.02.2014) (17.02.2014/fc/a/f)

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