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„Mir ist nicht nach Jubel“

Sonntag, 02.09.2018 14:42 von Handelsblatt

Der Plan für die Vergabe der 5G-Mobilfunkfrequenzen steht. Dem Telekom-Deutschlandchef reicht er aber noch nicht – aus zwei Gründen.

Es soll der Mobilfunkstandard der Zukunft sein: 5G. Nahezu in Echtzeit sollen künftig Daten von A nach B fließen und das in Mengen, die die bisherigen Technologien wie LTE oder UMTS nicht schaffen. Maschinen sollen in Millisekunden miteinander kommunizieren, Autos mit Ampeln, mit anderen Fahrzeugen oder mit Straßenschildern Informationen austauschen und so selbständig fahren.

Die Funkfrequenzen dafür vergibt im kommenden Frühjahr die Bundesnetzagentur mit einer Laufzeit bis 2040 – und sie legt zugleich die Spielregeln fest, nach denen die Mobilfunkanbieter wie Telekom, Vodafone und Telefonica (Telefonica Aktie) das Netz ausbauen müssen, damit es möglichst flächendeckend im Land zur Verfügung steht. Umfangreiche Kooperationen der Anbieter will die Agentur aber nicht vorschreiben, wie das Handelsblatt exklusiv berichtet hat. Über die geplanten Vergaberichtlinien für das G5-Netz sprach Handelsblatt-Redakteur Stephan Scheuer mit Dirk Wössner, dem Deutschlandchef der Telekom.

Herr Wössner, müssten Sie jetzt nicht jubeln? Die Bundesnetzagentur hat sich Ihren Kernforderungen angeschlossen: Sie werden nicht gezwungen, Ihr Netz mit einem Neueinsteiger zu teilen und es gibt keine harte Verpflichtung, Ihre Dienste an Mobilfunkdiscounter wie 1&1 oder Freenet (Freenet Aktie) zu vermieten.Mir ist nicht nach Jubel. Wenn das, was wir kennen, stimmt, sagt die Bundesnetzagentur: „Im Prinzip gibt es keine Verpflichtung, aber …“ Mit so einer Argumentation wird Unsicherheit geschaffen. Es darf keine Regulierung durch die Hintertür geben. Wir brauchen vor allem eines: Klarheit.

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