Mehr Geld für Gründer – KfW investiert 2 Milliarden Euro

Dienstag, 09.10.2018 10:49 von Handelsblatt - Aufrufe: 170

Die neue Beteiligungsgesellschaft der KfW will deutlich mehr Geld in Jungunternehmen investieren. Ein Problem wird aber auch sie damit nicht lösen.

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) will die deutsche Gründerszene aufpäppeln. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat am Dienstag in Berlin den Startschuss für die neu gegründete Beteiligungsgesellschaft KfW Capital gegeben. Die neue Tochter der Förderbank will innerhalb der nächsten zehn Jahre zwei Milliarden Euro in Jungunternehmer investieren und die jährlichen Zusagen bis 2020 auf 200 Millionen Euro hochfahren. Langfristig will die Gesellschaft eine Wagniskapital-Szene in Deutschland aufbauen.

„Wir wollen mehr Gründerinnen und Gründer in Deutschland. Im internationalen Vergleich haben wir im Bereich Wagniskapitalfinanzierung aber noch einen gewissen Nachholbedarf“, sagte Altmaier. Deshalb setze man mit der Gründung von KfW Capital nun ein „wichtiges und deutliches Zeichen“. Mit der neuen Beteiligungsgesellschaft entstehe dem Minister zufolge ein schlagkräftiger Akteur, der dem deutschen Wagniskapitalmarkt wichtige Impulse geben könne.

Die Politik hatte schon vor Monaten grünes Licht für die Mittel gegeben. Das Geld kommt aus dem sogenannten ERP-Sondervermögen, das auf den Marshallplan zurückgeht und mit dem seit mehr 60 Jahren die deutsche Wirtschaft gefördert wird. Bundestag und Bundesrat hatten im März eine neue Verteilung der Mittel beschlossen und der KfW doppelt so viel Kapital für Jungunternehmen bereitgestellt wie bisher.

Der Branchenverband BVK begrüßt den Schritt: Das Engagement der KfW sei ein wichtiges Signal. „Mit der Gründung von KfW Capital und der gleichzeitigen Erhöhung des Kapitals wird ein weiterer wichtiger Schritt gegangen“, sagt Ulrike Hinrichs, geschäftsführendes Vorstandsmitglied. Der Verband erhoffe sich von der Initiative eine größere Effizienz, mehr Unabhängigkeit und Marktnähe.

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