Manz AG veröffentlicht vorläufige Zahlen für 2018: Umsatz- und Ergebnisprognose erreicht

Dienstag, 12.03.2019 07:35

DGAP-News: Manz AG / Schlagwort(e): Vorläufiges Ergebnis Manz AG veröffentlicht vorläufige Zahlen für 2018: Umsatz- und Ergebnisprognose erreicht 12.03.2019 / 07:33 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.


Manz AG veröffentlicht vorläufige Zahlen für 2018: Umsatz- und Ergebnisprognose erreicht

- Positives EBIT vor Sondereffekten von 1,7 Mio. EUR

- Umsatz rund 12 % über Vorjahresniveau

- Weiteres Umsatzwachstum und Ergebnisverbesserung für 2019 geplant

Dax: Zwischenbilanz zum Halbjahr

Im ersten Halbjahr 2019 zeigten sich die meisten DAX®-Aktien in Gewinnerlaune. Welche Aktien und Themen für das zweite Halbjahr spannend werden erfahrt ihr hier!

Reutlingen, 12. März 2019 - Die Manz AG, weltweit agierender Hightech-Maschinenbauer, veröffentlicht heute ihre vorläufigen Finanzkennzahlen für das Geschäftsjahr 2018. Demnach erzielte das Unternehmen deutliche Fortschritte, um die Wettbewerbsfähigkeit und Profitabilität nachhaltig zu steigern. Dank konsequenter Organisations-, Prozess- und Ablaufverbesserungen sowie des optimierten Produktportfolios gelang es der Manz AG 2018 den Umsatz deutlich um 11,6 % auf 296,9 Mio. EUR (Vorjahr¹: 266,1 Mio. EUR) zu steigern und dabei vor nicht-operativen Sondereffekten ein leicht positives Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) in Höhe von 1,7 Mio. EUR zu erzielen. Dies entspricht im Vergleich zum Vorjahr einer Steigerung des EBIT vor Sondereffekten von über 35 Mio. EUR. Inklusive eines negativen Sondereffektes in Höhe von 5,1 Mio. EUR infolge eines Kabelbrandes am Standort in Taiwan liegt das EBIT bei -3,4 Mio. EUR. Insgesamt erreichte die Manz AG damit die für 2018 ausgegebene Umsatz- und Ergebnisprognose für den Konzern. Martin Drasch, Vorstandsvorsitzender der Manz AG, kommentiert: "Wir sind mit dem klaren Anspruch in das Geschäftsjahr 2018 gestartet, die Wettbewerbs- und Renditefähigkeit der Manz AG weiter nachhaltig zu steigern und damit die Turn-Around-Strategie des Vorjahres fortzuführen. Mit dem deutlichen Umsatzplus und der Rückkehr in die operative Gewinnzone ist uns dies sehr erfolgreich gelungen." Im Segment Solar dominierte 2018 die Umsetzung der CIGS-Großaufträge mit den chinesischen Partnern Shanghai Electric Group und China Energy Investment Corporation (vormals Shenhua Group). Der erwirtschaftete Umsatz belief sich auf 105,0 Mio. EUR (Vorjahr: 104,3 Mio. EUR), das Segment-EBIT betrug 14,4 Mio. EUR nach 31,0 Mio. EUR im Vorjahr. 2017 beinhaltete das Segment-EBIT einen ertragswirksamen, positiven Sondereffekt von 34,4 Mio. EUR aus dem Verkauf der NICE Solar Energy GmbH (vormals Manz CIGS Technology GmbH). Bei der Erfüllung der mit dem Kunden vereinbarten Meilensteine liegt Manz in allen wesentlichen Bereichen im vorgesehenen Zeitplan. Allerdings ergaben sich kundenseitig verursachte Verzögerungen im Gesamtprojekt, da die Gebäude für die Turnkey-Anlage CIGSfab und die Forschungslinie CIGSlab nicht rechtzeitig fertiggestellt wurden. Der Vorstand rechnet aufgrund des insgesamt positiven Projektverlaufs in den vergangenen Jahren mit Folgeaufträgen ab Ende 2019. In den Segmenten Energy Storage und Electronics zeigten die Maßnahmen zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit Wirkung. Umsatz wie auch Ergebnis konnten in beiden Segmenten deutlich verbessert werden. Dank der hohen Kundennachfrage nach innovativen Lösungen der Manz AG wurden die ambitionierten Umsatzerwartungen sowohl in Energy Storage als auch Electronics mit 35,4 Mio. EUR (Vorjahr: 23,8 Mio. EUR) bzw. 93,9 Mio. EUR (Vorjahr: 88,5 Mio. EUR) erfüllt. Wenngleich deutlich verbessert, erwirtschafteten beide Segmente erwartungsgemäß im vergangenen Geschäftsjahr noch einen negativen Ergebnisbeitrag. Strategisch ist der Manz AG im Geschäftsbereich Electronics mit einem Großauftrag eines Tier1-Automobilzulieferers 2018 ein wichtiger Schritt gelungen. Mit Maschinen zur automatisierten Montage von Zellkontaktiersystemen für Batteriezellen wurde ein weiterer wesentlicher Bereich im Zusammenhang mit dem elektrischen Antriebsstrang bei Elektrofahrzeugen erschlossen. Bisher hatte sich die Manz AG beim Thema Elektromobilität auf Produktionsanlagen für Batteriezellen, -module und -packs konzentriert. Mit dem Schritt erweitert Manz die Wertschöpfungskette im Zukunftsmarkt E-Mobility deutlich. Der Umsatz im Segment Contract Manufacturing wurde 2018 auf 43,1 Mio. EUR ausgebaut (Vorjahr: 32,0 Mio. EUR). Durch den auf das Segment Contract Manufacturing entfallenden Anteil des negativen Sondereffekts infolge des Kabelbrandes am Standort in Taiwan in Höhe von 4,7 Mio. EUR, liegt das Segment-EBIT bei 1,2 Mio. EUR. Ohne den Sondereffekt beläuft sich das EBIT auf 5,9 Mio. EUR (Vorjahr: 4,0 Mio. EUR). Das Servicegeschäft entwickelte sich im Rahmen der Erwartungen. Der Umsatz 2018 betrug 19,5 Mio. EUR (Vorjahr: 17,3 Mio. EUR), das Segment-EBIT lag bei 3,9 Mio. EUR (Vorjahr: 5,6 Mio. EUR). Die Margenentwicklung war wesentlich von Veränderungen des Projektmixes gekennzeichnet. Für die weitere Zukunft zeigt sich Finanzvorstand Manfred Hochleitner zuversichtlich: "Unsere konzernweiten Maßnahmen zur nachhaltigen Steigerung der Wettbewerbs- und Renditefähigkeit greifen. Das belegt unsere positive Unternehmensentwicklung 2018, mit der wir uns auf dem richtigen Weg sehen. 2019 wollen wir natürlich dort weitermachen, unseren Umsatz erneut steigern und das Ergebnis weiter verbessern." Um die Attraktivität der Angebote für Kunden weiter zu verbessern, entwickelt die Manz AG ihre technologische Plattform stetig weiter. Dabei setzt der Maschinenbauer vermehrt auf standardisierte Prozessmodule, die entsprechend den individuellen Kundenanforderungen flexibel zu unterschiedlichsten Anlagen kombiniert werden können. Dies verkürzt die Vorlaufzeiten für Kundenprojekte und senkt die Entwicklungskosten - sowohl für die Kunden als auch für die Manz AG. Gleichzeitig sieht der Vorstand bei Manz als international aufgestellter Konzern auch weiterhin noch deutliche strukturelle und organisatorische Optimierungspotenziale. Die endgültigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2018 sowie eine detaillierte Prognose für das laufende Geschäftsjahr wird die Manz AG mit dem vollständigen Geschäftsbericht 2018 am 28.03.2019 veröffentlichen.

Vorläufige Zahlen für 2018 im Jahresvergleich

       
in Mio. EUR 2018 2017¹  
Umsatzerlöse Konzern 296,9 266,1  
Solar 105,0 104,3  
Electronics 93,9 88,5  
Energy Storage 35,4 23,8  
Contract Manufacturing 43,1 32,0  
Service 19,5 17,3  
       
EBIT Konzern -3,4 0,6  
Solar 14,4 31,0  
Electronics -12,0 -17,0  
Energy Storage -9,9 -22,7  
Contract Manufacturing 1,2 4,0  
Service 3,9 5,6  
       
EBITDA Konzern 9,5 10,1  
Solar 18,1 33,8  
Electronics -6,6 -13,4  
Energy Storage -6,9 -20,4  
Contract Manufacturing 1,8 4,6  
Service 4,1 5,8  
¹Im Rahmen einer Berichtigung hat Manz mit der Talus Manufacturing Ltd. ein ehemals vollkonsolidiertes Unternehmen rückwirkend entkonsolidiert und dieses Unternehmen nun als assoziiertes Unternehmen in den Abschluss aufgenommen.

Unternehmensprofil:

Manz AG - passion for efficiency Die 1987 gegründete Manz AG ist ein weltweit agierendes Hightech-Maschinenbauunternehmen. Die Geschäftsaktivitäten umfassen die Segmente Solar, Electronics, Energy Storage, Contract Manufacturing und Service. Mit langjähriger Expertise in der Automation, Laserbearbeitung, Bildverarbeitung und Messtechnik, Nasschemie sowie Rolle-zu-Rolle-Prozessen bietet das Unternehmen Herstellern und deren Zulieferern innovative Produktionslösungen in den Bereichen Photovoltaik, Elektronik und Lithium-Ionen-Batterietechnik. Das Produktportfolio umfasst sowohl kundenspezifische Entwicklungen als auch standardisierte Einzelmaschinen und Module, die zu kompletten, individuellen Systemen verkettet werden können. Vor allem durch die frühzeitige Einbindung der Manz AG in Kundenprojekte leistet die Gesellschaft mit qualitativ hochwertigen, bedarfsorientierten Lösungen einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg der Kunden. Die seit 2006 in Deutschland börsennotierte Firmengruppe entwickelt und produziert in Deutschland, der Slowakei, Ungarn, Italien, China und Taiwan. Vertriebs- und Service-Niederlassungen gibt es darüber hinaus in den USA und Indien. Weltweit beschäftigt die Manz AG aktuell rund 1.600 Mitarbeiter, davon rund die Hälfte in der für die Zielbranchen des Unternehmens maßgeblichen Region Asien. Der Umsatz der Manz-Gruppe betrug im Geschäftsjahr 2018 rund 297 Millionen Euro.

Kontakt Manz AG Axel Bartmann Tel.: +49 (0)7121 - 9000-395 Fax: +49 (0)7121 - 9000-99 E-Mail: abartmann@manz.com

cometis AG Claudius Krause Tel.: +49 (0)611 - 205855-28 Fax: +49 (0)611 - 205855-66 E-Mail: krause@cometis.de


12.03.2019 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de


Sprache: Deutsch
Unternehmen: Manz AG
Steigäckerstr. 5
72768 Reutlingen
Deutschland
Telefon: +49 (0) 7121 9000-0
Fax: +49 (0) 7121 9000-99
E-Mail: info@manz.com
Internet: http://www.manz.com
ISIN: DE000A0JQ5U3
WKN: A0JQ5U
Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, München, Stuttgart, Tradegate Exchange
 
Ende der Mitteilung DGAP News-Service

786261  12.03.2019 

fncls.ssp?fn=show_t_gif&application_id=786261&application_name=news&site_id=ariva

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.