Mittwoch, 18.05.2022 18:23 von dpa-AFX | Aufrufe: 513

Ölpreise geben deutlich nach

Offshore-Plattform (Symbolbild). © curraheeshutter / iStock / Getty Images Plus / Getty Images

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Mittwoch deutlich nachgegeben. Zuletzt kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 109,66 US-Dollar. Das waren 2,30 Dollar (Dollarkurs) weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 2,28 Dollar auf 110,18 Dollar zu.

Die trübe Stimmung an den Finanzmärkten belastete die Ölpreise. Hinzu kamen schwache Zahlen aus der US-Bauwirtschaft. So sank im April die Zahl der Baugenehmigungen und der Baubeginne. Zuletzt litt die Bauwirtschaft unter steigenden Hypothekenzinsen und gestiegenen Materialkosten aufgrund von Lieferengpässen. Eine schwächelnde US-Wirtschaft würde auch die Nachfrage nach Rohöl dämpfen.

Der Brent-Preis liegt damit deutlich unter seinem am Dienstag erreichten Tageshoch von über 115 Dollar. "Offensichtlich ist die Luft auf diesem Niveau aber bei aktueller Nachrichtenlage noch zu dünn", zeigte sich Commerzbank-Experte Carsten Fritsch mit Blick auf weiteres Aufwärtspotenzial skeptisch. "Zum einen sind die Hoffnungen auf mehr Lockerungen in China und eine entsprechende Erholung der Ölnachfrage im zweitwichtigsten Absatzmarkt noch zu vage, zum anderen ist das Ölembargo der EU gegen Russland fürs Erste nochmal verschoben." Zudem sollte sich die Meldung preisbelastend auswirken, dass die USA die Sanktionen gegen Venezuela lockern könnte.

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