Donnerstag, 25.11.2021 17:14 von dpa-AFX | Aufrufe: 391

Ölpreise etwas gefallen - Debatte über Opec-Reaktion auf Notfreigabe

Offshore-Plattform (Symbolbild). © curraheeshutter / iStock / Getty Images Plus / Getty Images

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Donnerstag etwas nachgegeben. Zuletzt kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 82,08 US-Dollar. Das waren 15 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 36 Cent auf 78,03 Dollar (Dollarkurs). Wegen eines Feiertages in den USA verlief der Handel in ruhigen Bahnen.

Nach der Freigabe strategischer Ölreserven durch große Verbrauchsländer wie die Vereinigten Staaten dreht sich am Ölmarkt alles um die Reaktion der Förderländer. Fraglich ist, ob der Ölverbund Opec+ seinen im Sommer eingeschlagenen Kurs beibehält und seine Produktion weiterhin um 400 000 Barrel je Monat anhebt. Die Vertreter treffen sich am kommenden Donnerstag, um über die künftige Ölproduktion zu entscheiden.

Commerzbank-Experte Carsten Fritsch rechnet unterdessen im kommenden Jahr mit einem Überangebot an Rohöl. Es dürfte im ersten Quartal besonders groß sein, da dann auch die Nachfrage niedriger sei. Hinzu komme die Freigabe der Reserven. "Die Opec+ könnte daher in Erwägung ziehen, die für Januar geplante Produktionserhöhung auszusetzen oder zumindest zu reduzieren", so Fritsch. Laut verschiedener Medienberichten wird darüber in der Opec+ diskutiert.

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