Donnerstag, 18.08.2022 13:23 von dpa-AFX | Aufrufe: 377

Linken-Politiker Ramelow: Mit Fridays for Future demonstrieren

Flaggen der Partei "Die Linke" bei einer Demonstration. © ollo / iStock Unreleased / Getty Images Plus / Getty Images http://www.gettyimages.de

BERLIN/ERFURT (dpa-AFX) - Der Linken-Politiker Bodo Ramelow hat seine Partei erneut gedrängt, sich bei Protesten gegen die Regierung scharf von der Rechten abzugrenzen. Zudem mahnte der thüringische Ministerpräsident Demonstrationen nicht nur für soziale Hilfen, sondern auch für eine Energiewende an. "Unsere Partner können am Freitag die Fridays for Future sein", sagte Ramelow am Donnerstag im Deutschlandfunk. Menschen mit niedrigem Einkommen bräuchten ein Energiegeld, auch Rentner und Studierende. Aber die simple Rückkehr zu billigem Gas wäre der "falsche Weg".

Der Ostbeauftragte der Linksfraktion im Bundestag, Sören Pellmann, hatte zu Montagsdemonstrationen gegen die hohen Energiepreise aufgerufen. Ramelow sagte, schon jetzt gebe es in Thüringen und Sachsen Montagsdemonstrationen oder sogenannte Spaziergänge. "Das ist eine Mischung aus Pegidisten, aus Ausländerfeindlichkeit, aus Corona-Skeptikern, Autokratenverstehern", so der Linken-Politiker. "Mit solchen Menschen kann man nicht zusammen demonstrieren." Man müsse Abstand halten.

Die Rechte mobilisiert getrennt von der Linken ebenfalls gegen die Regierung. Am Mittwochabend hatten sehr lautstarke Demonstranten in Neuruppin Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) quasi niedergebrüllt. Darunter waren einige Klimaschützer und linke Demonstranten, vor allem aber Anhänger der AfD, die getrennte Gegendemonstrationen organisiert hatten. In Sprechchören wurde "Verräter", "Lügner" und "Hau ab" gerufen.

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