Libor-Skandal: US-Immobilienfinanzierer Fannie Mae verklagt neun Großbanken

Freitag, 01.11.2013 08:37 von dpa-AFX - Aufrufe: 938

Analysten bei der Arbeit (Symbolbild).
Analysten bei der Arbeit (Symbolbild).
© gorodenkoff / iStock / Getty Images Plus / Getty I.

NEW YORK (dpa-AFX) - Der US-Immobilienfinanzierer Fannie Mae verklagt im Libor-Skandal die Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie) und acht weitere Institute. Das verstaatlichte Unternehmen fordert von den Großbanken Schadenersatz in Höhe von insgesamt rund 800 Millionen US-Dollar (585 Mio Euro). Dies geht aus einer am Donnerstag in New York eingereichten Klageschrift hervor. Die in der Finanzkrise 2008 verstaatlichte Fannie Mae sieht sich durch die Manipulation der Libor-Zinssätze geschädigt, zu denen sich Banken untereinander Geld leihen. Aufsichtsbehörden in aller Welt ermitteln bereits gegen zahlreiche Banken, es wurden bereits hohe Geldstrafen verhängt.

Fannie Mae zielt mit der jüngsten Klage neben der Deutschen Bank auch auf die europäischen Institute UBS, Credit Suisse, Rabobank, Barclays und Royal Bank of Scotland sowie auf die US-Banken JPMorgan, Citigroup (Citigroup Aktie) und Bank of America (Bank of America Aktie). Alle neun betroffenen Banken lehnten eine Stellungnahme zu den Vorwürfen ab./stw/enl/kja


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