Donnerstag, 14.10.2021 15:20 von ARIVA.DE | Aufrufe: 61

Lanxess-Aktie gewinnt 0,28 Prozent

Der Lanxess Tower in Köln. © LANXESS AG

An der deutschen Börse notiert die Aktie von Lanxess (Lanxess-Aktie) zur Stunde etwas fester. Zuletzt zahlten Investoren für das Papier 57,52 Euro.


Freuen können sich gegenwärtig die Aktionäre von Lanxess: Die Aktie weist aktuell ein Kursplus von 0,28 Prozent auf. Gegenüber dem Schlusskurs von gestern gewann das Wertpapier 16 Cent hinzu. Zuletzt notierte das Papier bei 57,52 Euro. Der Anteilsschein von Lanxess steht damit schlechter da als der Gesamtmarkt, gemessen am MDAX (MDAX ). Der MDAX notiert derzeit bei 34.093 Punkten. Das entspricht lediglich einem Plus von 0,99 Prozent gegenüber der letzten Notierung des vorigen Handelstages. Das Wertpapier von Lanxess ist gegenwärtig noch 17,26 Euro – das sind 30,01 Prozent – von seinem Allzeithoch entfernt.

Das Unternehmen Lanxess

Die LANXESS AG gehört mit einem umfangreichen Produktportfolio aus den Bereichen Polymere sowie Basis-, Spezial- und Feinchemikalien zu den bedeutenden Chemie- und Polymeranbietern Europas. Der Spezialchemiekonzern entwickelt, produziert und vertreibt Kunststoffe, Kautschuke, Additive, Spezialchemikalien und chemische Zwischenprodukte. Darüber hinaus unterstützt LANXESS seine Kunden bei der Entwicklung und der Umsetzung von Systemlösungen. Bei einem Umsatz von 6,10 Mrd. Euro erwirtschaftete Lanxess zuletzt einen Jahresüberschuss von 885 Mio. Euro. Am 4. November 2021 lässt sich Lanxess erneut in die Bücher schauen. Dann werden die neuesten Geschäftszahlen veröffentlicht.

Ein Blick auf ähnliche Aktien

  Lanxess Celanese Dupont De Nemours Huntsman
Kurs 57,52 138,00 € 60,08 € 28,00 €
Performance 0,28 +0,73% +0,13% 0,00%
Marktkap. 5,00 Mrd. € 15,3 Mrd. € 44,1 Mrd. € 6,21 Mrd. €

So sehen Analysten die Lanxess-Aktie

Die Lanxess-Aktie wird von mehreren Analysten beobachtet.

Die Investmentbank Jefferies hat die Bewertung der Papiere von Lanxess bei einem Kursziel von 75 Euro mit "Buy" wieder aufgenommen. Analyst Chris Counihan widmet sich in einer am Donnerstag vorliegenden Studie den in seinen Augen wesentlichen Themen für die Chemiebranche im Jahr 2022. So dürfte der aktuell starke Geschäftszyklus sich nicht so deutlich abschwächen, wie es teils in die Aktienkurse eingepreist sei. Mit Blick auf die Risiken durch steigende Kosten für Rohstoffe, Energie und Logistik werde es Gewinner und Verlierer geben. Grundchemikalien-Unternehmen wie BASF und Covestro könnten höhere Kosten rasch weitergeben. Spezialitätenanbieter sowie Hersteller von Duftstoffen und Aromen (Symrise, Givaudan) brauchten eine Weile für Preisweitergaben an die Kunden, seien im Gegenzug aber in eher robusten Märkten unterwegs. Anders sehe es bei typischen Midstream-Unternehmen wie Evonik, Solvay, Lanxess und AkzoNobel aus. Sie hätten es nicht ganz so einfach, weshalb höhere Kosten für sie das größte Risiko für die Profitabilität seien. Mit Blick auf ESG-Themen könne die Branche derweil längerfristig vom Trend zur CO2-Reduzierung profitieren.

Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für Lanxess von 72 auf 70 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Buy" belassen. Das Schlussquartal werde ein harter Test für die Chemieunternehmen, schrieb Analyst Andrew Stott in einer am Mittwoch vorliegenden Branchenstudie. Angesichts der aktuellen Entwicklung der Autobranche sowie Chinas habe er die Gewinnerwartungen für 2021 und 2022 ein wenig reduziert. Es sei aber nicht an der Zeit, die Segel zu streichen. So reflektierten die Aktienkurse bereits die schlechten Nachrichten und die Autobranche könnte 2022 schon wieder mehr Rückenwind liefern.

Dieser Artikel wurde von ARIVA.DE mithilfe von Unternehmensinformationen von Finance Base und Aktienanalysen von dpa-AFX standardisiert erstellt. Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für die genannten Analysten-Häuser finden Sie hier.

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Lanxess Realtime-Chart
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