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18.01.19
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Kursverluste für den Anteilsschein von BMW

Freitag, 11.01.2019 14:14 von ARIVA.DE

Ein BMW M5 als Limousine.
Ein BMW M5 als Limousine. - HASH(0x55605f3dd988)

Das Emblem von BMW auf einem Lenkrad.
Das Emblem von BMW auf einem Lenkrad. unsplash.com
Im Minus liegt derzeit die BMW-Aktie (BMW-Aktie) (Stammaktie). Der jüngste Kurs betrug 71,23 Euro.

Ein Minus von 1,79 Prozent steht gegenwärtig für die Aktie von BMW (Stammaktie) zu Buche. Das Wertpapier verbilligte sich um 1,30 Euro. An der Börse zahlen Anleger gegenwärtig 71,23 Euro für das Papier. Gegenüber dem DAX (DAX) liegt der Anteilsschein von BMW damit im Hintertreffen. Der DAX kommt derzeit nämlich auf 10.869 Punkte. Das entspricht einem Minus von 0,48 Prozent. Ein neues Allzeittief müssen Inhaber von der Aktie von BMW noch nicht fürchten: Den bisherigen Tiefststand von 17,22 Euro erreichte die Aktie am 23. Januar 2009.

Das Unternehmen BMW

Die BMW AG ist einer der weltweit führenden Hersteller von Automobilen und Motorrädern. Die Besonderheit des Unternehmens besteht darin, dass es eine reine Premium-Markenstrategie verfolgt: BMW entwickelt, produziert und vermarktet seine Produkte unter den bekannten Marken BMW, Rolls-Royce Motor Cars und MINI. Darüber hinaus bietet die Gruppe im Zusammenhang mit ihren Produkten Premium-Dienstleistungen für individuelle Mobilität. Neueste Geschäftszahlen will BMW am 20. März 2019 bekannt geben.

So schlagen sich die Aktien der Wettbewerber

  BMW Peugeot Daimler Porsche Volkswagen
Kurs 71,23 20,05 € 48,52 € 54,82 € 142,16 €
Performance 1,79 +0,80% -1,28% -1,40% -1,90%
Marktkap. 46,8 Mrd. € 18,1 Mrd. € 51,9 Mrd. € 8,39 Mrd. € 29,3 Mrd. €

So sehen Analysten die BMW-Aktie

Die BMW-Aktie wird von mehreren Analysten beobachtet.

Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat das Kursziel für den Autobauer BMW von 71 auf 67 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Reduce" belassen. Er habe angesichts der schwächeren Nachfrage in China und Europa seine Schätzungen für die Pkw-Absätze der Jahre 2018 bis 2020 sowie die Gewinne der Autoindustrie noch einmal reduziert, schrieb Analyst Thomas Besson in einer am Freitag vorliegenden Branchenstudie. Dabei bevorzuge er die Hersteller weiterhin gegenüber den Zulieferern und schätze die Aussichten der Reifenhersteller positiv ein. BMW zählt er aber zu seinen am wenigsten bevorzugten Titeln, da dem Konzern Gegenwind aus vielen Richtungen ins Gesicht blase. Besson rechnet für 2019 mit einem enttäuschenden Ausblick und einer stagnierenden operativen Gewinnmarge (Ebit) im Autogeschäft.

Das Analysehaus Jefferies hat BMW von "Buy" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel von 95 auf 78 Euro gesenkt. Die Zeit, in der BMW seinen Rivalen Daimler mit besseren Margen und einem besseren freien Barmittelfluss hinter sich gelassen habe, scheine zu Ende zu sein, schrieb Analyst Philippe Houchois in einer am Dienstag vorliegenden Studie. Die Premium-Geschäftsmodelle der Autobauer hätten ihre Expansionsgrenzen erreicht und stellten nun auch BMW vor Herausforderungen.

Dieser Artikel wurde von ARIVA.DE mithilfe von Unternehmensinformationen von Finance Base und Aktienanalysen von dpa-AFX standardisiert erstellt. Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für die genannten Analysten-Häuser finden Sie hier.



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