Kompromiss für Ausschüttung gefunden

Sonntag, 19.02.2017 15:56 von Handelsblatt - Aufrufe: 613

Mehr als zwei Jahre haben die Düsseldorfer Sparkasse und die Stadt Düsseldorf darüber gestritten, wie viel ihres Gewinns die Sparkasse an ihren Quasi-Eigentümer ausschütten muss. Jetzt endlich steht der Kompromiss.

Sie konnten sich über Monate hinweg nicht einigen: Thomas Geisel (SPD), Oberbürgermeister der Stadt Düsseldorf, und Arndt Hallmann, Chef der Stadtsparkasse, stritten darum, wie viel ihres Gewinns das Geldhaus an die Stadt ausschütten sollte. Anfang 2017 verließ Hallmann die Sparkasse. Seine Nachfolgerin wurde Karin-Brigitte Göbel, die dem Vorstand bereits seit längerem angehört.

Automatisch vom Tisch war die Frage nach der Ausschüttung damit nicht. Immerhin hatte Geisel mit dem Haushaltsplan mit Herbst 26 Millionen Euro aus dem Gewinn der Sparkasse für die Stadt vorgesehen - weitaus mehr, als dem Vernehmen nach den Plänen des Geldhauses entsprach. Nun aber hat sich der Verwaltungsrat, dem Geisel vorsitzt, auf einen Kompromiss als Richtlinie für die künftigen Ausschüttungen geeinigt.

Die Einigung vom Donnerstag sieht vor, dass die Sparkasse jedes Jahr grundsätzlich fünf Prozent des Gewinns vor Steuern und anderen Abführungen an die Stadt weiterreicht. Zudem können ihr 50 Prozent des überplanmäßigen Gewinns zufließen, sollten erst der Verwaltungsrat und dann der Stadtrat dem jeweils zustimmen. Dabei ginge es um die Frage, ob das öffentlich-rechtliche Kreditinstitut in einem Jahr mehr verdient hat als zu Jahresbeginn erwartet. Geisel zeigte sich nun „sehr zufrieden“ mit dem Beschluss. Aus seiner Sicht zeige sich, dass Vorstand und Verwaltungsrat zu „neuer vertrauensvoller Zusammenarbeit“ gefunden hätten, wie der dem Handelsblatt sagte.

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