Freitag, 27.05.2022 04:20 von GOLDINVEST.de | Aufrufe: 845

TD Securities erwartet starken Goldpreis im ersten Halbjahr 2022

Der Ausblick auf die Entwicklung des Goldpreises im kommenden Jahr ist nach Ansicht der Analysten von TD Securities vielversprechend. Insbesondere die erste Jahreshälfte biete das beste Umfeld für Goldbullen, hieß es.

Die Experten glauben, dass eine Goldpreisrallye in Richtung 1.900 USD für das erste Halbjahr in den Karten stehen könnten, da sich dann die Märkte auf Wirtschaftswachstum, Inflation und politische Risiken konzentrieren dürften.

Politische Risiken in Bezug auf die Halbzeitwahlen in den USA, die US-Haushaltspolitik, einigermaßen stabile Goldkäufe der Zentralbanken und eine erheblich langsamere Erholung der US- und der Weltwirtschaft seien zusätzliche Faktoren, die das Interesse an Gold wieder entfachen könnten, so TDS. Diese Faktoren sollten dazu beitragen, dass Gold in den ersten sechs Monaten 2022 in den Bereich von 1.900 USD je Unze steigt, so die Prognose.

Dieses Jahr befand sich der Goldpreis in einer Konsolidierung. Nachdem das Jahr mit einem Preis von 1.960 USD pro Unze begann, kostet eine Unze des Edelmetalls mittlerweile rund 1.774 USD.

Die Trends der Realzinsen, welche durch die Entwicklung der Inflation getrieben wurden, die geldpolitischen Signale der Federal Reserve und die Nominalzinsen hätten zu den Goldpreisfluktuationen geführt, so die Experten weiter. Und den Großteil des vergangenen Jahres über hätten die Positionen der Investoren in ETFs und Co. eher in Richtung der Reduzierung der Positionierungen tendiert.

Ein positiver Faktor für den Goldpreis, den die Märkte derzeit laut TDS unterschätzen, ist, dass die US-Notenbank nicht gewillt ist, die Zinsen Mitte des kommenden Jahres anzuheben. Hingegen preise das CME FedWatch Tool bereits eine 44%ige Chance auf einen ersten Zinsschritt schon im Juni ein.

Angesichts der Rahmenbedingungen und der Tatsache, dass der Markt eine Zinserhöhung schon im kommenden Sommer einpreise, habe die aktuelle Tendenz der Investoren zu einer geringeren Beteiligung den Goldpreis unter Druck gesetzt. Doch Sommer 2022 könnte viel zu früh für einen solchen Schritt der Fed sein, vor allem wenn man bedenke, so die Bank, dass die Zahlen vom Arbeitsmarkt (ohne den Landwirtschaftssektor) in den USA rund 4 bis 5 Millionen unter dem Niveau von vor der Corona-Krise lägen, so die Analysten.

Im kommenden Jahr werde der Fokus auf den Wirtschaftsdaten liegen, die bestimmen würden, wie aggressiv die US-Notenbank tatsächlich vorgehen kann. Schwächere Wirtschaftsdaten in den kommenden Monaten und ein Offenmarktausschuss der extrem auf Vollbeschäftigung fokussiert sei – und das Inflationsziel eher gelassen betrachte, auch da man die Inflation als „vorübergehend“ sehe – seien Faktoren, die die Federal Reserve wahrscheinlich davon abhalten würden, sobald die Zinsen anzuheben, wie der Markt das vorhersage, glaubt TD Securities.

In diesem Szenario würden die Realzinsen niedrigbleiben und nächstes Jahr Goldkäufe begünstigen, hieß es. Das beste Umfeld für Gold sei eine hohe, aber langsamer steigende Inflation, wurde weiter erklärt. TDS schätzt den durchschnittlichen Goldpreis im ersten Quartal des kommenden Jahres auf 1.875 USD pro Unze mit im Mittel 1.824 USD pro Unze im zweiten Quartal sowie 1.800 USD im dritten und 1.750 im vierten Quartal 2022.

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Risikohinweis: Die Inhalte von www.goldinvest.de und allen weiteren genutzten Informationsplattformen der GOLDINVEST Consulting GmbH dienen ausschließlich der Information der Leser und stellen keine wie immer geartete Handlungsaufforderung dar. Weder explizit noch implizit sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Des Weiteren ersetzten sie in keinster Weise eine individuelle fachkundige Anlageberatung, stellen vielmehr werbliche / journalistische Texte dar. Leser, die aufgrund der hier angebotenen Informationen Anlageentscheidungen treffen bzw. Transaktionen durchführen, handeln vollständig auf eigene Gefahr. Der Erwerb von Wertpapieren birgt hohe Risiken, die bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die GOLDINVEST Consulting GmbH und ihre Autoren schließen jedwede Haftung für Vermögensschäden oder die inhaltliche Garantie für Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der hier angebotenen Artikel ausdrücklich aus. Bitte beachten Sie auch unsere Nutzungshinweise.

Laut §34 WpHG möchten wir darauf hinweisen, dass Partner, Autoren und/oder Mitarbeiter der GOLDINVEST Consulting GmbH Aktien der erwähnten Unternehmen halten können oder halten und somit ein Interessenskonflikt bestehen kann. Wir können außerdem nicht ausschließen, dass andere Börsenbriefe, Medien oder Research-Firmen die von uns besprochenen Werte im gleichen Zeitraum besprechen. Daher kann es in diesem Zeitraum zur symmetrischen Informations- und Meinungsgenerierung kommen. Ferner kann zwischen den erwähnten Unternehmen und der GOLDINVEST Consulting GmbH direkt oder indirekt ein Beratungs- oder sonstiger Dienstleistungsvertrag bestehen, womit ebenfalls ein Interessenkonflikt gegeben sein kann.

Der Ausblick auf die Entwicklung des Goldpreises im kommenden Jahr ist nach Ansicht der Analysten von TD Securities vielversprechend. Insbesondere die erste Jahreshälfte biete das beste Umfeld für Goldbullen, hieß es.

Die Experten glauben, dass eine Goldpreisrallye in Richtung 1.900 USD für das erste Halbjahr in den Karten stehen könnten, da sich dann die Märkte auf Wirtschaftswachstum, Inflation und politische Risiken konzentrieren dürften.

Politische Risiken in Bezug auf die Halbzeitwahlen in den USA, die US-Haushaltspolitik, einigermaßen stabile Goldkäufe der Zentralbanken und eine erheblich langsamere Erholung der US- und der Weltwirtschaft seien zusätzliche Faktoren, die das Interesse an Gold wieder entfachen könnten, so TDS. Diese Faktoren sollten dazu beitragen, dass Gold in den ersten sechs Monaten 2022 in den Bereich von 1.900 USD je Unze steigt, so die Prognose.

Dieses Jahr befand sich der Goldpreis in einer Konsolidierung. Nachdem das Jahr mit einem Preis von 1.960 USD pro Unze begann, kostet eine Unze des Edelmetalls mittlerweile rund 1.774 USD.

Die Trends der Realzinsen, welche durch die Entwicklung der Inflation getrieben wurden, die geldpolitischen Signale der Federal Reserve und die Nominalzinsen hätten zu den Goldpreisfluktuationen geführt, so die Experten weiter. Und den Großteil des vergangenen Jahres über hätten die Positionen der Investoren in ETFs und Co. eher in Richtung der Reduzierung der Positionierungen tendiert.

Ein positiver Faktor für den Goldpreis, den die Märkte derzeit laut TDS unterschätzen, ist, dass die US-Notenbank nicht gewillt ist, die Zinsen Mitte des kommenden Jahres anzuheben. Hingegen preise das CME FedWatch Tool bereits eine 44%ige Chance auf einen ersten Zinsschritt schon im Juni ein.

Angesichts der Rahmenbedingungen und der Tatsache, dass der Markt eine Zinserhöhung schon im kommenden Sommer einpreise, habe die aktuelle Tendenz der Investoren zu einer geringeren Beteiligung den Goldpreis unter Druck gesetzt. Doch Sommer 2022 könnte viel zu früh für einen solchen Schritt der Fed sein, vor allem wenn man bedenke, so die Bank, dass die Zahlen vom Arbeitsmarkt (ohne den Landwirtschaftssektor) in den USA rund 4 bis 5 Millionen unter dem Niveau von vor der Corona-Krise lägen, so die Analysten.

Im kommenden Jahr werde der Fokus auf den Wirtschaftsdaten liegen, die bestimmen würden, wie aggressiv die US-Notenbank tatsächlich vorgehen kann. Schwächere Wirtschaftsdaten in den kommenden Monaten und ein Offenmarktausschuss der extrem auf Vollbeschäftigung fokussiert sei – und das Inflationsziel eher gelassen betrachte, auch da man die Inflation als „vorübergehend“ sehe – seien Faktoren, die die Federal Reserve wahrscheinlich davon abhalten würden, sobald die Zinsen anzuheben, wie der Markt das vorhersage, glaubt TD Securities.

In diesem Szenario würden die Realzinsen niedrigbleiben und nächstes Jahr Goldkäufe begünstigen, hieß es. Das beste Umfeld für Gold sei eine hohe, aber langsamer steigende Inflation, wurde weiter erklärt. TDS schätzt den durchschnittlichen Goldpreis im ersten Quartal des kommenden Jahres auf 1.875 USD pro Unze mit im Mittel 1.824 USD pro Unze im zweiten Quartal sowie 1.800 USD im dritten und 1.750 im vierten Quartal 2022.

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