S&P 500 - Gradmesser der Konjunktur

Freitag, 15.01.2010 09:05 von Christian-Hendrik Knappe


Neben dem Dow Jones und dem NASDAQ Composite zählt der S&P 500 zu den wichtigsten amerikanischen Indizes. Schließlich enthält er die nach Marktkapitalisierung 500 größten Unternehmen der USA, wobei die Werte von 400 Unternehmen aus der Industrie, 40 von Versorgern, 40 von Finanzinstitutionen sowie 20 von Verkehrsunternehmen im S&P 500 enthalten sein müssen. Der von der Ratingagentur Standard & Poor´s entwickelte Index bildete am fünften März 1957 zum ersten Mal das Marktgeschehen an der Wall Street ab und war der erste Index, bei dem sich das Gewicht der einzelnen Indexmitglieder nach deren Marktkapitalisierung richtet. Dieses muss für eine Aufnahme in den Index mindestens vier Milliarden Dollar betragen.
Mit einem Plus von 23,45 Prozent kann sich die Jahresperformance des S&P 500 im Jahr 2009 sehen lassen. Immerhin entwickelte sich der marktbreite Index damit besser als der Dow Jones, der im vergangenen Jahr nur um 18,82 Prozent zulegen konnte.

Aufgrund des hohen Anteils an Industrieunternehmen ist der S&P 500 ein Gradmesser für die konjunkturelle Verfassung der USA. Auch wenn sich die amerikanische Wirtschaft im dritten Quartal 2009 im Vergleich zum Vorjahr wieder erholt hat, erwartet der Internationale Währungsfonds (IWF) für das Gesamtjahr 2009 wegen des schwachen ersten Halbjahres einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) der USA um 2,7 Prozent. Für 2010 ist der IWF optimistischer und rechnet derzeit mit einem moderaten Wachstum des BIP von 1,5 Prozent. Wie aus dem Protokoll der letzten Notenbanksitzung vom Dezember 2009 hervorgeht, sieht auch die Fed momentan eine Verbesserung des Wachstumsausblicks für die amerikanische Wirtschaft. Bessere Daten zur Beschäftigung, den Konsumausgaben oder der Industrieproduktion ließen demnach auf eine etwas stärkere Erholung des BIP im vierten Quartal 2009 schließen als zunächst gedacht. Für 2010 und das kommende Jahr rechnet die Fed derzeit mit einer Verstärkung der Konjunkturerholung, welche durch ein Festhalten an der Nullzinspolitik weiter unterstützt werden soll.

Ein Blick auf den Chart des S&P 500 zeigt die deutlichen Spuren, welche die Finanzkrise sowie die anschließende Rezession am amerikanischen Aktienmarkt hinterlassen haben. Nachdem der Index im Oktober 2007 ein Allzeithoch bei 1.576 Punkten markierte, setze eine längerfristige Abwärtsbewegung ein, in deren Verlauf der Index Anfang März 2009 ein Tief bei 667 Punkten markierte. Anschließend kam es zu einer deutlichen Erholung und im Juni gelang dem S&P 500 der Anstieg über die 200-Tage-Linie. In den folgenden Monaten setze der Index seine Aufwärtsbewegung fort und beendete das Jahr 2009 oberhalb von 1.100 Punkten. Spekulativ orientierte Anleger, die von einer Fortsetzung der bisherigen Aufwärtsbewegung beim S&P 500 ausgehen und an dieser partizipieren möchten, können mit dem Wave XXL Call Optionsschein der Deutschen Bank (WKN: DB2MD1) auf steigende Kurse setzen. Das Stop-Loss-Niveau dieses Hebelproduktes ohne Laufzeitbegrenzung befindet sich bei 803 Punkten. Anleger, die meinen, dass die Aufwärtsentwicklung erst einmal beendet ist, können dagegen mit dem Wave XXL Put Optionsschein der Deutschen Bank (WKN: DB34R5) auf eine fallende Kursnotierung spekulieren. Das Stop-Loss-Niveau dieses Hebelproduktes ohne Laufzeitbegrenzung befindet sich bei 1.456 Punkten.


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Der gelernte Bankkaufmann und studierte Betriebswirtschaftler ist als Produktexperte von X-markets, Deutsche Bank mitverantwortlich für die Produktpalette und den Vertrieb von Hebelprodukten und Anlagezertifikaten. Er schreibt Kolumnen für verschiedene Finanzportale und vertritt die Deutsche Bank bei diversen Finanzmessen und Börsentagen. Seine berufliche Laufbahn startete er 1999 bei der Börse in Stuttgart als Händler. Seit 2007 gehört Knappe zum X-markets-Team der Deutschen Bank.
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