Nasdaq 100: Hightechs forever?

Freitag, 22.10.2010 08:35 von Christian-Hendrik Knappe


Die Berichtssaison für das dritte Quartal läuft bereits auf Hochtouren. Auch – oder besser gerade – von den Hightech-Unternehmen hat man bisher sehr gute Ergebnisse zu sehen bekommen. Solche Zahlen sind auch für den breiten Markt mehr als positiv. Bringen Sie doch die nötigen Kaufimpulse und dementsprechend steigende Kurse bei Hightech-Werten und im US-Technologie-Index Nasdaq 100. Der Index scheint ohnehin „stimmungsstabil“ zu sein, wenn man sich dessen Performance in den letzten Wochen einmal näher betrachtet. Obwohl es zuhauf schlechte bzw. schlechter als erwartete Konjunkturdaten gab, ging es mit dem US-Hightech-Index nach oben. Neue Jahreshöchststände waren zuletzt die Folge.

Die Nachrichtenlage seitens der Unternehmen trägt maßgeblich zu der positiven Entwicklung bei. Denn das Who’s Who der Hightech-Branche verdient (wieder) gut und lädt den Anleger ein zum Träumen. Von weiteren steigenden Kursen. Die jüngsten Erfolgsmeldungen von Google und Intel waren schon sehr gut. Nun kam noch Apple hinzu.  Mit 20,34 Mrd. US-Dollar Umsatz und einem Nettogewinn von 4,31 Mrd. US-Dollar hat Apple im vierten Fiskalquartal das beste Ergebnis seiner Firmengeschichte erzielt. Hinzu kommen Nachrichten aus dem Dow Jones, wo IBM ebenfalls offerierte, dass man von Quartal zu Quartal besser verdiene und man dementsprechend die Prognose für das Gesamtjahr nun angehoben habe. Kurzum,  in den USA scheinen die großen Hightech-Konzerne weiter im Aufwind zu sein – allen konjunkturellen Problemen und Herausforderungen zum Trotz. Der Auswahlindex Nasdaq 100 könnte einer der Profiteure dieser Entwicklung sein.

Bereits während des letzten großen Bullenmarkts von Ende 2002 bis Ende 2007 zeigte der Technologieindex höhere Dynamik als der breite Markt. Am 19. Oktober 2005 notierte der Nasdaq 100 bei 1.570 Zählern, am 19. Oktober 2006 bei 1.706 Punkten. Ein Jahr später, am 19. Oktober 2007, lag der Index schon bei 2.131 Stellen, bevor er Ende Oktober 2007 bei 2.239 Punkten sein Hoch erreichte. Im Zuge der Finanzkrise ging es in der Folge wieder massiv bergab. Am 17. Oktober 2008 stand der Nasdaq 100 bei 1.312 Zählern, im November erreichte er sein Tief bei 1.019 Punkten.

Nach einem nochmaligen Rückgang im März 2009, bei dem das November-Tief jedoch nicht mehr erreicht wurde, begann eine nachhaltige Aufwärtsbewegung, die bis dato weiter andauert. Am 19. Oktober 2009 notierte der Nasdaq 100 bereits wieder bei 1.757 Punkten und kletterte bis Anfang Mai dieses Jahres auf sein vorläufiges Hoch bei 2.059 Zählern. Von hier aus kam es zu einer deutlichen Korrektur bis auf 1.700 Punkte Mitte Juli. Nach einer volatilen Seitwärtsbewegung zeigt die Richtung seit Ende August wieder steil nach oben.

In der vergangenen Woche überwand der Technologieindex nun als erster der US-Indizes sein altes Hoch vom Frühjahr und kletterte in der Folge bis auf knapp über 2.100 Punkte. Nach dem Ausbruch auf neue Höchststände könnte sich damit aus charttechnischer Sicht weiteres Aufwärtspotenzial eröffnen. Ein Anstieg in den Bereich des Hochs von 2007 bei 2.239 Zählern erscheint durchaus realistisch. Spekulative Anleger, die weiter steigende Notierungen erwarten, könnten darauf mit dem Wave-Call der Deutschen Bank (WKN DB3NA7) spekulieren. Der Hebel dieses Papiers liegt aktuell bei 3,8, das Stop-Loss-Niveau bei 1.579 Punkten.

Sollte der Nasdaq 100 dagegen wieder unter sein Mai-Hoch, das bei 2.059 Punkten lag, zurückfallen, könnte dies zumindest kurzfristig wieder tiefere Notierungen nach sich ziehen. Spekulative Anleger, die mit einem Rückgang rechnen, könnten auf dieses Szenario mit dem Wave-Put der Deutschen Bank (WKN DB7B5G) setzen. Der Hebel beläuft sich hier aktuell auf 4,3, das Stop-Loss-Niveau liegt bei 2.528 Indexpunkten.

Der Nasdaq 100 notiert in USD. Anleger müssen deshalb bei einer Investition das Währungsrisiko des Wechselpaares EUR/USD beachten.


Stand: 22.10.2010

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Der gelernte Bankkaufmann und studierte Betriebswirtschaftler ist als Produktexperte von X-markets, Deutsche Bank mitverantwortlich für die Produktpalette und den Vertrieb von Hebelprodukten und Anlagezertifikaten. Er schreibt Kolumnen für verschiedene Finanzportale und vertritt die Deutsche Bank bei diversen Finanzmessen und Börsentagen. Seine berufliche Laufbahn startete er 1999 bei der Börse in Stuttgart als Händler. Seit 2007 gehört Knappe zum X-markets-Team der Deutschen Bank.

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