Medizintechnik im Trend: Dräger Vz.

Donnerstag, 14.05.2020 07:20 von Walter Kozubek

Medizintechnik im Trend: Dräger Vz.   

Die Drägerwerk AG & Co. KGaA steht derzeit im Fokus der Investoren, da sie als Medizin- und Sicherheitstechnik-Unternehmen auch Beatmungs-, Monitoring- und Anästhesiegeräte herstellt, die bei der Behandlung von COVID-19-Patienten eingesetzt werden. Knapp drei Viertel der Stammaktien befinden sich im Besitz der Familie Dräger; der Freefloat der Vorzugsaktien (DE0005550636) beträgtdagegen 100 Prozent. Die Vorzüge pendelten innerhalb der letzten 12 Monate größtenteils zwischen 45 und 55 Euro, schafften aber mit Ausbruch der Coronakrise an den Märkten Mitte März teils einen Verdoppler über die Marke von 105 Euro hinaus. Aktuell werden wieder 75 Euro bezahlt, wer an einen defensiven Einstieg denkt, kann mit Discountern und Aktienanleihen bereits von einer Stabilisierung profitieren. 

Discounter (September) und Bonus (Dezember) mit 12 bis 20 Prozent Puffer    

Das Discount-Zertifikat mit der ISIN DE000PF219B1 der BNP Paribas bietet bei einem Preis von 66,60 Euro einen Sicherheitspuffer von über 12 Prozent. Aus dem Höchstbetrag (Cap) von 75 Euro ergibt sich eine Renditechance von 8,40 Euro oder 34,1 Prozent p.a. Schließt die Aktie am Bewertungstag 18.9.20 unter dem Cap, erhalten Anleger die Lieferung einer Aktie.

Auch wer einen stärkeren Sicherheitspuffer sucht, kann noch sehr attraktive Renditen einstreichen: Das Discount-Zertifikat mit der ISIN DE000CL8FKM8 der SG bietet bei einem Preis von 61,58 Euro einen Discount von knapp 19 Prozent - der maximale Gewinn beträgt 4,42 Euro oder 19,2 Prozent p.a., sofern die Aktie am Bewertungstag 18.9.20 zumindest auf Höhe des Caps von 66 Euro schließt. Ansonsten erhalten Anleger die Lieferung einer Aktie pro Zertifikat.

Das Bonus-Zertifikat der SG (ISIN DE000SR9MM28) ist mit einem Bonusbetrag und Cap von 90 Euro ausgestattet. Sofern die Barriere bei 60 Euro (Puffer 20 Prozent) bis zum Bewertungstag (18.12.20) niemals berührt oder unterschritten wird, erhalten Anleger mindestens den Bonusbetrag oder einen höheren Aktienschlusskurs. Beim Preis von 78,45 Euro liegt der Bonus bei 11,55 Euro, was einer Rendite 23,3 Prozent p.a. entspricht. Besonders interessant: Bei Verletzung der Barriere geht nur ein geringes Aufgeld von 3,5 Prozent verloren.  

ZertifikateReport-Fazit: Die Zertifikate sprechen kurz- bis mittelfristig spekulativ orientierte Anleger an, die grundsätzlich von einer Stabilisierung der Drägerwerk-Vorzugsaktie ausgehen und auf einen Rückgang der Volatilität setzen - sie tauschen das Aufwärtspotenzial in eine bekannte Maximalrendite und einen Sicherheitspuffer nach individueller Risikobereitschaft ein.

Dieser Beitrag stellt keinerlei Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Drägerwerk-Aktien oder von Anlageprodukten auf Drägerwerk-Aktien dar. Für die Richtigkeit der Daten wird keine Haftung übernommen.

Autor: Thorsten Welgen

Quelle: zertifikatereport.de

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Über den Autor

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Walter Kozubek war zwischen 1989 und 2003 als Börsenhändler an der Wiener Börse als Salestrader für Optionsscheine und Zertifikate im Team des „Global Warrants-Teams“ der Citibank in Wien und als Journalist für Wirtschaftsblatt-Online tätig. Seit 2004 betreibt er die Internetportale www.zertifikatereport.de und www.hebelprodukte.de und fungiert als Herausgeber der wöchentlich erscheinenden, kostenlos zum Download angebotenen PDF-Newsletter www.zertifikatereport.de und www.hebelproduktereport.de. Der ZertifikateReport wurde erstmals im Jahr 2004, der HebelprodukteReport erstmals im Jahr 2005 veröffentlicht.

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