HSBC hebt Gold- und Platinpreisprognosen an

Donnerstag, 06.08.2009 13:43 von Björn Junker

Die größte Bank Europas HSBC Holdings hat ihre Prognosen für den durchschnittlichen Goldpreis im Jahr 2009 von 875 auf 925 US-Dollar je Unze angehoben. Die wichtigsten Faktoren, die die Experten zu dieser Entscheidung brachten, waren die Nachfrage nach dem gelben Metall als Inflationsabsicherung, die Schwäche des US-Dollar und eine stagnierende Minen Produktion.

Bedenken, dass die Lockerung durch die Zentralbanken und Regierungen weltweit zu einer steigenden Inflation führen werden, haben nach Ansicht der Experten die Investmentnachfrage nach Gold angetrieben. Bereits im Mai hatten sie ihre Schätzung von 825 auf 875 Dollar pro Unze angehoben. 2010 rechnet man bei der HSBC mit einem Durchschnittspreis von 950 USD je Unzen nach bisher 875 US und für 2011 gehen die Experten nun von im Schnitt 825 USD je Unze aus nach bislang nur 725 USD. Allerdings warnen sie auch, dass weitere Gewinne wohl durch negative fundamentale Marktdaten begrenzt seien.

Ein schwacher Schmuckabsatz sowie ein reichlicher Vorrat an Restmetall würden gold für Investitionen frei machen, was Wahrscheinlichkeit senke, dass Gold Rallyes über die Marke von 1.000 Dollar je Unze hinaus werde halten können, so die HSBC. Ein stagnierender Minenausstoß und eine beständige Nachfrage nach den beliebten Gold-ETFs sollten aber bei 850 Dollar pro Unze eine Unterstützung bieten.

Auch für den Platinpreis erhöhten die Rohstoffexperten der HSBC ihre Vorhersage für 2009, und zwar von 1.100 auf 1175 Dollar je Unze, da man von einer moderaten Erholung des Automobilsektors ausgehe und zudem erwarte, dass die Produzenten ihren Ausstoß eingrenzen würden.

Die Preisprognosen für Silber und Palladium beließ die HSBC allerdings bei 12,50 bzw. 225 Dollar je Unze, da man hier reichlich Angebot sehen würde.


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