Gold: 4.000 Dollar leuchten am Horizont

Dienstag, 30.06.2020 15:33 von Björn Junker

Es ist eine alte Börsenweisheit. Gold ist in Krisenzeiten ein sicherer Hafen. Dafür müsste man eigentlich 2 Euro in das berühmte Phrasenschwein werfen. Allein: Diese Aussage beinhaltet sehr, sehr viel Wahrheit.

Ein gutes Beispiel ist die Finanzkrise 2008/2009. Vor dieser Zeit stand Gold je Feinunze bei rund 800 Dollar. Bis Mitte 2010 hat sich der Preis auf über 1200 Dollar erhöht, im Herbst 2011 waren es fast 1.800 Dollar. Danach beruhigte sich die Wirtschaft wieder und der Goldpreis sackte auf 1.100 Dollar je Unze ab.

Beobachten kann man dabei auch, dass der Goldpreis stark auf die Aktionen der US-Notenbank (FED) reagiert. Wenn die FED viel Geld in den Markt pumpt, wenn die FED ihre Bilanz stark ausweitet, dann hat dies eine positive Korrelation auf den Goldpreis. Davon ist der Goldexperte Frank Holmes überzeugt.

In TV-Interviews macht er dies jüngst sehr deutlich. Holmes zeigt sich sehr optimistisch für die Zukunft des Goldpreises. Bis Weihnachten könnte die Feinunze Gold bis auf 2.000 Dollar klettern. Doch dies ist aus seiner Sicht nur der Anfang. Innerhalb der kommenden Jahre sind Preise von 4.000 Dollar je Unze in Sichtweite.

Anleger sollten dabei aber auch mit Rückschläge rechnen. Es wird aus Sicht von Holmes nicht linear nach oben gehen. Der Goldpreis wird immer wieder auch gegenläufige Kursentwicklungen erleiden. Ein zwischenzeitliches Minus von 10 Prozent muss einkalkuliert werden. Hier sollten Investoren starke Nerven zeigen und nicht rasch verkaufen. Geduld zahlt sich dabei aus.

Die FED muss in den nächsten Jahren die Folgen der Pandemie-Krise bewältigen. Sie muss die US-Wirtschaft stützen. Die Zinsen bleiben niedrig, die Geldschleusen werden geöffnet. 10 Billionen Dollar könnten nötig sein, um die Auswirkungen von Corona abzufedern. Damit wiederholt sich der Zyklus aus der Lehman-Finanzkrise in einem noch stärkeren Ausmaße. Damals stieg die Bilanz der FED von 1 Billion Dollar auf 3 Billionen Dollar an - mit den entsprechenden Auswirkungen auf den Goldpreis.

Dass dieser Trend sich auch 2020 zeigt, machen die Zahlen deutlich. Am Jahresanfang notierte die Feinunze Gold knapp über 1.500 Dollar. Heute werden rund 1.770 Dollar je Unze gezahlt. Der Aufwärtstrend ist intakt.

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Björn Junker, Chefredakteur von GOLDINVEST.de, verfügt über langjährige Erfahrung im Rohstoffsektor. Von seinem analytischen Einschätzungsvermögen sowie seinem Gespür für erstklassige Investments will GOLDINVEST.de vor allem profitieren. Durch seine Erfahrung im Bereich Corporate Communications versteht Herr Junker auch die Sprache der Unternehmen, die er beobachtet und analysiert. GOLDINVEST.de bietet Hintergrundberichte und aktuelle Kommentare zum Geschehen an den Rohstoffmärkten und verfolgt die Entwicklung ausgewählter Minengesellschaften aus dem Bereich der Edelmetalle, Basismetalle und sonstiger Rohstoffe. Weitere Informationen finden Sie unter: www.goldinvest.de

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