Fraport ? in der Welt zu Hause

Freitag, 30.07.2010 10:32 von Christian-Hendrik Knappe


Die Fraport AG betreibt mit dem Flughafen Frankfurt eines der bedeutendsten Luftverkehrsdrehkreuze der Welt. Gemessen an den Passagierzahlen lag der Airport 2009 hinter London-Heathrow und Paris Charles de Gaulle auf Platz drei, im Frachtbereich sogar auf Platz zwei der europäischen Flughäfen. Das Dienstleistungsangebot von Fraport erstreckt sich nicht nur auf sämtliche Services rund um den Flugbetrieb, sondern auch auf das Airport-Retailing und die Immobilienentwicklung.

Über Beteiligungen und Tochtergesellschaften ist das Unternehmen als Full-Service-Anbieter im Airport-Management auf vier Kontinenten aktiv und zählt eigenen Angaben zufolge zu den international führenden Unternehmen im Airport-Business. Um diese Stellung zu festigen und weiter auszubauen, will man sich grundsätzlich an weiteren Flughäfen im Ausland beteiligen. Derzeit befindet man sich, Finanzvorstand Matthias Zieschang zufolge, in Gesprächen über eine weitere Beteiligung in China. Zudem habe der Frankfurter MDAX-Konzern ein Auge auf Brasilien geworfen, wo große Flughäfen, unter anderem der Flughafen von Rio de Janeiro, privatisiert werden sollen. Im Rahmen der Privatisierung sei die Vergabe einer Konzession für 25 Jahre im Gespräch mit der Option einer Verlängerung um weitere 25 Jahre. Mit Blick auf die FIFA Fußball-WM, die 2014 in Brasilien stattfindet, sowie die olympischen Sommerspiele 2016 in Rio de Janeiro ist das aufstrebende Land ein attraktives Expansionsziel. Kein Wunder, dass es neben Fraport weitere Interessenten für den Galeao International Airport in Rio de Janeiro gibt, unter anderem den Betreiber des Pariser Flughafens Charles de Gaulle.

Ein Blick auf die charttechnische Verfassung von Fraport zeigt, dass die Aktie, ausgehend von einem Tief bei 15,74 Euro Mitte März 2003, eine langfristige Aufwärtsbewegung begann. Notierte Fraport am 30. Juli 2005 noch bei 37,48 Euro, lag die Kursnotierung ein Jahr später bei 56,27 Euro. Ihr bisheriges Allzeithoch hatte die Aktie bereits im März 2006 mit 67,09 Euro markiert. Nachdem es Fraport Anfang März 2007 nicht gelang, das Kursniveau vom März 2006 noch einmal zu erreichen, kam es zu einer Trendwende, und die Aktie ging in eine Abwärtsbewegung über und notierte Ende Juli 2006 bei 57,00 Euro. In deren Verlauf verlor sie mehr als zwei Drittel an Wert und notierte am 30. Juli 2007 bei 49,62 Euro. Ein Jahr später lag der Preis für die Aktie mit 40,08 Euro noch tiefer. Bis März 2009 fiel Fraport auf 21,55 Euro zurück, wo die Kursnotierung auf Unterstützung durch Tiefpunkte aus den Jahren 2003 und 2004 traf. Nachdem sich diese Unterstützung bewährte, startete die Aktie eine Erholung und notierte am 30. Juli 2009 bei 31,53 Euro. Die Erholung etablierte sich im weiteren Verlauf zu einer neuen Aufwärtsbewegung. Mitte April 2010 gelang Fraport zwischenzeitlich der Sprung über die Marke von 40,00 Euro, anschließend kam es zu einer Korrektur auf 33,96 Euro. In den letzten Wochen konnte die Aktie wieder zulegen und steht aktuell bei 39,85 Euro. Spekulativ orientierte Anleger, die mit einem Ausbruch über 40,00 Euro rechnen und an einer möglichen Fortsetzung der Aufwärtsbewegung bei Fraport partizipieren möchten, können mit dem Wave XXL Call-Optionsschein der Deutschen Bank (WKN: DB4G1K) auf steigende Kurse setzen. Das Stop-Loss-Niveau dieses Hebelproduktes ohne Laufzeitbegrenzung befindet sich bei 32,55 Euro. Anleger, die dagegen meinen, dass die Aufwärtsbewegung der Aktie vor dem Ende steht, können mit dem Wave XXL Put-Optionsschein der Deutschen Bank (WKN: DB8VYA) auf eine fallende Kursnotierung bei Fraport spekulieren. Das Stop-Loss-Niveau dieses Hebelproduktes ohne Laufzeitbegrenzung befindet sich bei 47,45 Euro.

WAVE XXL auf Fraport
Art Call Put
WKN DB4G1K DB8VYA
ISIN DE000DB4G1K3 DE000DB8VYA2
Basispreis 29,64 Euro 49,85 Euro
Stop-Loss 32,55 Euro 47,45 Euro
Laufzeit Open End Open End
Bezugsverhältnis 1:10 1:10
Aktueller Kurs 1,06 Euro 1,02 Euro



Stand: 30.07.2010

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Der gelernte Bankkaufmann und studierte Betriebswirtschaftler ist als Produktexperte von X-markets, Deutsche Bank mitverantwortlich für die Produktpalette und den Vertrieb von Hebelprodukten und Anlagezertifikaten. Er schreibt Kolumnen für verschiedene Finanzportale und vertritt die Deutsche Bank bei diversen Finanzmessen und Börsentagen. Seine berufliche Laufbahn startete er 1999 bei der Börse in Stuttgart als Händler. Seit 2007 gehört Knappe zum X-markets-Team der Deutschen Bank.