Feste Zinsen im zweistelligen Bereich mit SAP, Bayer und VW

Donnerstag, 31.01.2019 09:30 von Hussam Masri

Die erste Hälfte eines jeden Börsenjahres bietet Aktionären spannende Fakten am laufenden Band. Zunächst veröffentlichen die Unternehmen ihre Zahlen für den zurückliegenden Zwölfmonatszeitraum und geben ihren Ausblick auf das neue Geschäftsjahr bekannt. Und dann geht es auch schon relativ zügig auf die Hauptversammlungen mit den anschließenden Dividendenzahlungen zu. Analysten prognostizieren, dass die 30 DAX-Konzerne bis zum Sommeranfang insgesamt Gewinne ausschütten dürften, die abermals über der letztjährigen Rekordsumme von gut 36 Mrd. Euro liegen. Die Gewinnsteigerungen der vergangenen Jahre in Verbindung mit einer umsichtigen Ausschüttungspolitik machen dies trotz der teils schwächeren Ertragsentwicklungen 2018 möglich. Derart positive Ausschüttungserwartungen können eine Stütze für den Kursverlauf von Einzeltiteln bilden. Mit etwas offensiver ausgestatteten Aktienanleihen lassen sich in dieser Phase bei lediglich sechsmonatigen Laufzeiten zweistellige Festzinssätze p.a. realisieren.

SAP wächst in der Cloud

Um das boomende Cloud-Geschäft weiter kräftig auszubauen, geht SAP zusätzlich zum internen Wachstum auch auf Einkaufstour. Der jüngste Fokus liegt insbesondere auf Software zum Management von Kundenbeziehungen (CRM). Hier sieht SAP ein erhebliches Potenzial und will den Branchenprimus Salesforce angreifen. Vor allem die beiden Akquisitionen von CallidusCloud und Qualtrics haben 2018 Schlagzeilen gemacht. Auf die Veröffentlichung der neuesten Geschäftszahlen am 29.01.2019 blicken Analysten mit Zuversicht, denn die Markterwartungen sowohl im klassischen Lizenzgeschäft als auch im Cloud-Bereich könnten möglicherweise übertroffen werden. Währenddessen komme SAP hinsichtlich der zunehmenden Konjunktursorgen das starke Cloud-Wachstum zugute. Die relativ teure Übernahme von Qualtrics sei mittlerweile eingepreist und verringere den Abstand zum Marktführer Salesforce.

Auf Stabilität setzen und 10,05 Prozent p.a. Festzins schon in sechs Monaten einstreichen

Die Erwartung eines zumindest stabilen Verlaufs der SAP-Aktie auf Halbjahressicht wird für eine Anlage in der DekaBank 10,05 % SAP Aktienanleihe 08/2019 (WKN DK0SRG) vorausgesetzt. Damit der investierte Nennbetrag in Höhe von 1.000,00 Euro je Anleihe vollständig zurückgezahlt wird, muss die SAP-Aktie am Bewertungstag, dem 13.08.2019, mindestens auf dem Niveau des Startwerts schließen. Hierbei entspricht der Startwert dem anfänglichen Aktienschlusskurs vom 15.02.2019.

Bereits nach sechs Monaten und unabhängig vom Verlauf der SAP-Aktie erhält der Anleger den fest definierten Zinsertrag in Höhe von 10,05 Prozent p.a. bezogen auf den Nennbetrag. Es besteht jedoch die Gefahr von Verlusten bei der Rückzahlung, wenn der Aktienschlusskurs am Bewertungstag unter dem Startwert-Niveau liegt. Dann werden SAP-Aktien als Rückzahlung übertragen, die gegenüber dem Startwert im Verlust notieren und potenziell sogar wertlos geworden sein könnten. Folglich existiert ein Totalverlustrisiko.

Anleihe-Alternativen auf Bayer und VW bringen sogar 18,35 bzw. 15,55 Prozent p.a.

Erwartete Dividendenzahlungen des zugrunde liegenden Titels während der Laufzeit einer Aktienanleihe begünstigen die Höhe der gewährten festen Zinszahlungen. SAP steuert mit einer von Analysten prognostizierten Dividendenrendite deutlich unterhalb der Zweiprozentmarke im DAX-Vergleich eher wenig zu den Konditionen bei. Aktien mit höheren erwarteten Dividendenrenditen bei sonst vergleichbaren Ausstattungsmerkmalen können folglich mit noch üppigeren Zinssätzen aufwarten. Dies gilt umso mehr, wenn höhere Volatilitäten der jeweiligen Aktie den Anleihe-Zinssätzen zusätzlich Auftrieb verleihen. Zwei Beispiele hierfür bieten die DekaBank 18,35 % Bayer Aktienanleihe 08/2019 (WKN DK0SRF) sowie die DekaBank 15,55 % Volkswagen Aktienanleihe 08/2019 (WKN DK0SRH).

Die während der Anleihe-Laufzeit von Analysten erwarteten Dividendenzahlungen gehen mit prognostizierten Dividendenrenditen deutlich oberhalb der Vierprozentmarke bei Bayer bzw. weit über drei Prozent bei Volkswagen einher. Hinzu kommt die höhere Volatilität beider Titel, sodass die erheblichen festen Zinserträge der Aktienanleihen auf Bayer bzw. Volkswagen in Höhe von 18,35 Prozent p.a. sowie 15,55 Prozent p.a. darstellbar sind.

Alle vorgestellten Aktienanleihen unterliegen zusätzlich zu den produktspezifischen Risiken auch dem Emittentenrisiko. Dieses betrifft sowohl die jeweilige Zinszahlung als auch die Rückzahlung und bedeutet, dass insbesondere im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank Verluste bis hin zum Totalverlust drohen würden.

Die DekaBank 10,05 % SAP Aktienanleihe 08/2019 (WKN DK0SRG), die DekaBank 18,35 % Bayer Aktienanleihe 08/2019 (WKN DK0SRF) und die DekaBank 15,55 % Volkswagen Aktienanleihe 08/2019 (WKN DK0SRH) können jeweils vom 28.01.2019 bis 15.02.2019, vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung, gezeichnet werden.

 

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Hussam Masri zeichnet als Bereichsleiter Produkt- und Marktmanagement der Deka-Gruppe u.a. für die Produktentwicklung und das Produktmanagement der Wertpapier-Publikumsfonds, Vermögensverwaltungs- und Altersvorsorgeprodukte sowie Zertifikate verantwortlich.


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