EuroStoxx50 gegen den S&P500: Gewinne bei europäischer Aufholjagd

Dienstag, 12.09.2017 06:20 von Walter Kozubek

EuroStoxx50 gegen den S&P500: Gewinne bei europäischer Aufholjagd

In den vergangenen vier Jahren ließ der S&P500-Index (ISIN: US78378X1072) mit einem Plus von 45 Prozent den EuroStoxx50-Index (ISIN: EU0009658145), der im gleichen Zeitraum nur um etwas mehr als 20 Prozent zulegen konnte, deutlich hinter sich. Während der US-Index derzeit in der Nähe seines historischen Höchststand notiert, müsste der europäische Blue-Chip-Index auf einem Weg zu einem neuen Allzeithoch noch einen Kursanstieg von mehr als 40 Prozent (1.500 Punkten) hinlegen.

Wenn sich die Spanne zwischen dem bereits ambitioniert bewerteten US-Aktienmarkt und dem europäischen Aktienmarkt, dem durchaus noch eine zumindest stabile Zukunft zugetraut wird, verkleinert, dann wird das aktuell zur Zeichnung angebotenen RCB-Europa/USA Strategie 90%-Zertifikat interessante Renditechancen ermöglichen. Um ein positives Veranlagungsergebnis zu erzielen, reicht es bereits aus, wenn sich der EuroStoxx50-Index in den nächsten vier Jahren besser oder auch nur weniger schlecht als der US-Index entwickelt.

Maximales Verlustrisiko von 10%  

Die Indexschlussstände vom 21.9.17 werden als Startwerte für das Europa/USA Strategie 90% Kapitalschutz-Zertifikat festgeschrieben. Am letzten Bewertungstag des Zertifikates, dem 20.9.21, werden die Indexstände mit den Startwerten verglichen. Befindet sich der EuroStoxx50-Index an diesem Tag weiter im Plus oder weniger im Minus als der S&P500-Index, dann wird diese positive prozentuelle Differenz der Indexentwicklungen als Gewinn an die Inhaber des Zertifikates weiter geleitet. Notiert der EuroStoxx50-Index an diesem Tag im Vergleich zum Startwert beispielsweise mit 5 Prozent im Plus und der US-Index mit 10 Prozent im Minus, dann wird die Rückzahlung des Zertifikates mit 115 Prozent des Ausgabepreises erfolgen.

An einer für den EuroStoxx50-Index ungünstigen Kursentwicklung partizipieren Anleger bis zur Kapitalschutzgrenze von 90 Prozent an einer Underperformance des Index im Vergleich zum S&P500-Index. Wenn der US-Index sein europäisches Pendant in den nächsten vier Jahren um mehr als 10 Prozent abhängt, dann wird die Rückzahlung des Zertifikates mit 90 Prozent des Nennwertes erfolgen. Unter Berücksichtigung des Ausgabeaufschlages und der Kosten errechnet sich - auf das Laufzeitende bezogen - ein maximales Verlustrisiko von 12,2 Prozent.

Das RCB-Europa/USA Strategie 90% Kapitalschutz-Zertifikat, fällig am 22.9.21, ISIN: AT0000A1XBV4, kann noch bis 20.9.17 in einer Stückelung von 1.000 Euro mit 100 Prozent plus 2 Prozent Ausgabeaufschlag gezeichnet werden.

ZertifikateReport-Fazit: Dieses marktneutrale Zertifikat eignet sich für Anleger mit der Markteinschätzung, dass sich die in den vergangenen Jahren immer größer gewordene Kluft zwischen dem EuroStoxx50-Index und dem S&P500-Index in den nächsten vier Jahren verkleinern wird.

Quelle: zertifikatereport.de

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.

Über den Autor

RSS-Feed
Walter Kozubek war zwischen 1989 und 2003 als Börsenhändler an der Wiener Börse als Salestrader für Optionsscheine und Zertifikate im Team des „Global Warrants-Teams“ der Citibank in Wien und als Journalist für Wirtschaftsblatt-Online tätig. Seit 2004 betreibt er die Internetportale www.zertifikatereport.de und www.hebelprodukte.de und fungiert als Herausgeber der wöchentlich erscheinenden, kostenlos zum Download angebotenen PDF-Newsletter www.zertifikatereport.de und www.hebelproduktereport.de. Der ZertifikateReport wurde erstmals im Jahr 2004, der HebelprodukteReport erstmals im Jahr 2005 veröffentlicht.