Düngemittelproduzent Mosaic verzeichnet erheblichen Gewinneinbruch

Mittwoch, 12.02.2014 12:56 von Björn Junker

Aktienrückkauf stützt
Der Düngemittelproduzent Mosaic (WKN A1JFWK) hat für das vierte Quartal
2013 einen Gewinnrückgang von 79% gemeldet. Die schwachen Märkte für
Phosphat und Kali schlagen voll durch.

Doch auch nach einem Jahr geprägt von erheblichem Preisdruck und einem
geringer als erwartet ausgefallenen Absatz hat Mosaics Board of
Directors (vergleichbar einem Aufsichtsrat) ein Aktienrückkaufprogramm
im Volumen von 1 Mrd. Dollar genehmigt. Bereits zuvor war der Rückkauf
von 43,3 Mio. Aktien im ersten Halbjahr 2014 beschlossen worden.

Das scheint die schlechten Nachrichten abgefedert zu haben: die
Mosaik-Aktie schloss am gestrigen Dienstag 2,4% höher bei 47,96 USD.

Der Nettogewinn des vergangenen Jahres lag bei 129 Mio. Dollar nach 616
Mio. Dollar im Jahr 2012. Pro Aktie kam ein Gewinn von nur noch 30 Cent
je Aktie zusammen, während es im Jahr zuvor noch 1,44 Dollar waren.

Mosaic-CEO Jim Prokopanko erklärte aber, dass sich die Märkte für Kali
und Phosphate derzeit wieder erholen würden. Wie erwartet würde dabei
das Absatzvolumen vor den Preisen zu steigen beginnen. So habe man im
Quartal ein Rekordabsatzvolumen bei Phosphat und einen deutlichen
Anstieg des Kaliabsatzes erzielt.

Der Rückgang des Gesamtjahresgewinns um mehr als 40% deutet an, wie
stark der Kalimarkt unter die Räder gekommen ist, seit das größte
Kalikartell der Welt im vergangenen Sommer zerbracht. Zumal auch Potash
Corp. of Saskatchewan (WKN 878149) im letzten Monat einen 46%igen
Gewinneinbruch für das vierte Quartal 2013 meldete.

Der Preiseinbruch zwang Mosaic und andere Kaliproduzenten ihr Produkt
mit einem deutlichen Abschlag zum Niveau des Vorjahres zu verkaufen. Im
vierten Quartal 2013 erzielte Mosaic einen Verkaufspreis von 303 USD pro
Tonne nach 435 USD pro Tonne im Vorjahreszeitraum.

Doch Mosaic erwartet eine Erholung des Kalimarkts und geht davon aus,
dass der Absatz des ersten Quartals über dem aus dem Vergleichszeitraum
2012 liegen wird.

Die Kunden seien der Ansicht, dass der Kalipreis einen Boden ausgebildet
hat und seien nun überzeugter von ihren Kaufentscheidungen, erklärte
Prokopanko. 2014 erwarte man weltweite Rekordauslieferungen und der
langfristige Ausblick für Kali bleibe ohnehin unverändert positiv.

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Björn Junker, Chefredakteur von GOLDINVEST.de, verfügt über langjährige Erfahrung im Rohstoffsektor. Von seinem analytischen Einschätzungsvermögen sowie seinem Gespür für erstklassige Investments will GOLDINVEST.de vor allem profitieren. Durch seine Erfahrung im Bereich Corporate Communications versteht Herr Junker auch die Sprache der Unternehmen, die er beobachtet und analysiert. GOLDINVEST.de bietet Hintergrundberichte und aktuelle Kommentare zum Geschehen an den Rohstoffmärkten und verfolgt die Entwicklung ausgewählter Minengesellschaften aus dem Bereich der Edelmetalle, Basismetalle und sonstiger Rohstoffe. Weitere Informationen finden Sie unter: www.goldinvest.de

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