Drillisch - Parallele zu 2003?

Freitag, 19.02.2010 09:57 von X-markets Team (Konservativ)



Anfang September 2009 entschied die Deutsche Börse über den Aufstieg der Drillisch-Aktie in den TecDAX. Diesem für das Unternehmen sicherlich bedeutenden Schritt ging eine starke Kursrally voraus, die im Frühjahr 2009 im Pennystock-Bereich begann. Schon in den Jahren 2001 bis 2003 hatte sich die Aktie größtenteils im Kursbereich unterhalb der Marke von einem Euro bewegt. Damals gelang eine deutliche und schnelle Erholung auf mehr als 5 Euro. Gegen Ende des Jahres 2005 bis Anfang 2007 bewegte sich die Aktie in einem Korridor zwischen 4 und 6 Euro, um dann im Verlauf des Jahres Kurse von fast neun Euro zu erreichen. Im Jahr 2008 erfolgte dann der besagte Kursrückgang unter zeitweise 1 Euro.

Die Parallelen der Jahre 2003 und 2009 sind zumindest im historischen Kursverlauf gut zu erkennen. Unlängst erreichte die Aktie erneut Kurse von mehr als 5 Euro und fiel dann in eine Konsolidierungsphase zurück. Erfahrungsgemäß entscheidet die Austrittsbewegung aus einer solchen Phase der Unsicherheit darüber, ob es künftig weiter bergauf oder wieder abwärts gehen wird.

Fundamental hat sich seit dem Niedergang der New Economy jedenfalls einiges getan bei Drillisch. Das operative Geschäft ist in die Bereiche Mobilfunk und Software-Dienstleistungen unterteilt. Dabei wurden neben dem klassischen Geschäft auch innovative Wege beschritten. Schon im Jahr 2005 begann Drillisch eigenen Angaben zufolge mit dem Projekt simply erfolgreich, als erster Serviceprovider im deutschen Mobilfunkmarkt Discount-Produkte zu etablieren. Was damals noch als kleine Nische galt, hat sich seither in einem insgesamt stagnierenden Markt als Wachstumstreiber erwiesen, so die Einschätzung des Unternehmens. Analysten zufolge sollte auch die geplante Vodafone-Billigmarke Otelo, eine potenzielle Konkurrenz für simply, nur begrenzten Einfluss auf den deutschen Mobilfunkmarkt haben.

Operativ wird Drillisch heute im Markt als solide und profitabel angesehen. Das ließ sich zuletzt an den vorläufigen Zahlen zum Jahr 2009 ablesen, in dem das operative Ergebnis gesteigert und sogar eine Dividende in Aussicht gestellt wurde. Eine solche wurde zuletzt im Jahr 2007 gezahlt. Unter den zwölf verschiedenen Analysehäusern, die das Unternehmen beurteilen, sprechen zurzeit immerhin acht eine Kaufempfehlung aus und kein einziger Analyst rät zum Verkauf der Aktie.

Ein ganz anderes Thema wurde zuletzt von Spekulanten neu angeheizt: Übernahmefantasien. So stieg der Drillisch-Aktienkurs mehrere Tage in Folge aufgrund von Gerüchten an, dass es eine mögliche Übernahme durch freenet geben könnte. Letztlich wurde dies jedoch dementiert. Ganz aus der Welt lässt sich das Thema wohl schwerlich schaffen, da Drillisch nun einmal der einzige verbliebene Mobilfunk-Serviceprovider neben freenet ist. Auch Analysten bezeichneten das Unternehmen daher als attraktives Übernahmeziel.

Anlagemöglichkeiten: Zertifikate mit Risikopuffer
Anleger, die in der aktuellen Konsolidierung der Aktie auf Anlageprodukte mit Risikopuffer setzen möchten, könnten sich für Diskontzertifikate interessieren. So weist das Diskontzertifikat DB4S0N der Deutschen Bank auf die Drillisch-Aktie aktuell einen Risikopuffer (Abschlag auf den Aktienkurs) in Höhe von 16 Prozent bei einer jährlichen Seitwärtsrenditechance von 17 Prozent auf. Der Höchstbetrag (Cap) liegt bei 5 Euro. Das Zertifikat läuft noch bis zum 10. Dezember 2010.

Noch konservativer ist das Zertifikat DB6T9Q mit einem Jahr längerer Laufzeit und einem Cap bei 4 Euro. Hier beträgt der Risikopuffer derzeit komfortable 34 Prozent und die Seitwärtsrenditechance immerhin noch 10 Prozent pro Jahr.

Einen Kapitalschutz gibt es bei Diskontzertifikaten nicht.


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