Dow Jones Index mit einem möglichen Hoch?

Montag, 25.03.2019 16:17 von Christian Henke

Sehr geehrte Damen und Herren,

anbei eine aktuelle DailyFX Kolumne.

Dow Jones Index mit einem möglichen Hoch?

US Aktien haben zum Ende der vergangenen Woche einen abrupten Kursverfall verzeichnet. Grund dafür sind erneute Rezessionsängste, die trotzt einer kurz zuvor dovishen FED, eingetreten sind. Insbesondere an der invertierten Zinskurve wurde dies sichtbar sowie an den Einkaufsmanagerindizes des Markit Instituts.

Im Anschluss an das FED Statement konnte sich US Aktien kurzfristig zunächst erholen. Insbesondere der breit gefasste S&P 500 Index erreichte neue Verlaufshochs. Anders saht es allerdings im Dow Jones Index aus. Dieser konnte neue Hochs nicht erreichen und es sieht fast so aus, als könnte ein Hoch ausgebildet werden. Darauf deutet das letzte tiefere Hoch hin.

Grund für den abrupten Absturz an den US Aktienmärkten sind, unterem anderem, Rezessionsängste. Ein äußerst wichtiges Rezessionssignal wurde zum Ende der vergangenen Woche auf Basis der Anleiherenditen verzeichnet. So invertierte die Differenz zwischen den Zinsen für Anleihen mit einer Laufzeit von drei Monaten und einer Laufzeit von 10 Jahren. Erstmals seit dem Jahr 2006.

Dies bedeutet, dass die Verzinsung für kurzfristige Anleihen geringer ausfällt, als die Rendite für langfristige Anleihen. Das Rezessionssignal hat seit dem Jahr 1955 bisher ein solides Signal an die Marktteilnehmer aussenden können. Allerdings mit einem Vorlauf von mindestens 8 Monaten. Im Median lag die Vorlaufzeit bei 19 Monaten.

Zinskurve US Renditen 10 Jahre vs. 3 Monate

Quelle: DailyFX Research, FRED

Hoch wird immer wahrscheinlicher

Charttechnisch betrachtet, sieht es nach einem Hoch aus. Der Dow Jones (Wall Street Kassa) sollte zumindest wieder die letzten Hochs ansteuern. Auf der Unterseite wird der Index zurzeit noch vom gleitenden 50 Tage-Durchschnitt unterstützt. Auch die letzten Korrekturtiefs im Bereich bei 25.200 Punkten scheinen als Unterstützung zu halten. Kurse darunter, womöglich auch unter 25.000 Punkten, würden vorerst das Ende des Erholungstrends signalisieren. Die Schwäche im S&P 500 Index spricht allerdings nicht für Stabilität im Dow.

Vielen Dank und viele Grüße

DAVID IUSOW
Market Analyst

IG, Berliner Allee 10, Dusseldorf, 40212
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Herr Henke ist seit 2001 im Finanzsektor tätig und hat sich bereits seit dem Studium der Betriebswirtschaft für das Thema Technische Analyse interessiert. Nach seinem Abschluss zum Certified Financial Technician (CFTe) arbeitete Herr Henke als Aktienanalyst bei einer renommierten Bank in Düsseldorf. Neben der klassischen Chartanalyse gehören die Point & Figure Methode, gleitende Durchschnitte sowie Handelssysteme zu seinen Steckenpferden.
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