Dividendenhit Mutares erhöht die Schlagzahl

Donnerstag, 25.07.2019 16:09 von Christoph Martin

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Mit einer Dividendenrendite von rund 10 % zählt die Münchner Beteiligungsgesellschaft Mutares (ISIN DE000A2NB650) zu den Dividendenhits auf dem deutschen Kurszettel. Über je 1 Euro Ausschüttung je Aktie durften sich Mutares-Aktionäre für die Geschäftsjahre 2017 und 2018 freuen. Und auch künftig wollen die Münchner ihre attraktive Ausschüttungspolitik beibehalten, wie CEO Robin Laik im Interview mit Financial.de bekräftigt: „Ein ähnliches Dividendenniveau bezogen auf die Ausschüttung je Aktie können Sie sehr wohl auch für die Folgejahre erwarten: Wir haben uns bereits zur Veröffentlichung des Geschäftsberichtes 2018 zu einer nachhaltigen Dividendenfähigkeit bekannt und wollen unsere Aktionäre weiterhin auf ähnlich hohem Niveau am Erfolg und Wachstum von Mutares teilhaben lassen.“

 

Bereits 7 Transaktionen in 2019

Und die Wachstumsperspektiven stimmen, denn operativ geben die Münchner derzeit mehr Gas denn je: Seit Jahresbeginn hat Mutares bereits 7 Transaktionen realisiert. „Im laufenden Jahr haben wir die Schlagzahl noch einmal erhöht. Wir sehen, dass die von uns eingeschlagene Strategie des Buy&Build in unserem Marktsegment sehr gut funktioniert und uns ermöglicht, deutliche Wertzuwächse unserer Beteiligungen zu erzielen. Diese Chancen wollen wir konsequent nutzen“, so CIO Johannes Laumann gegenüber Financial.de.

Seit mehr als zwei Jahren hat der Vorstand kontinuierlich an der nachhaltigen Ausrichtung von Mutares gearbeitet, um die dynamische Expansion auch stemmen zu können. „Wir haben neue M&A-Büros in Mailand und London eröffnet – bald kommt noch ein weiteres Büro in Helsinki dazu – und unsere operative Beratung gezielt mit Spezialisten für Vertrieb, Einkauf, Produktion und IT gestärkt. Wir sehen uns somit exzellent für das angestrebte zusätzliche Wachstum aufgestellt“, zeigt sich Konzernlenker Laik zuversichtlich.

 

Donges Group: Von 40 auf 400 Mio. Euro Umsatz

Inklusive der jüngsten Akquisitionen keeeper-Gruppe und KICO umfasst das Konzernportfolio aktuell 13 Beteiligungen. Kern der Mutares-Strategie ist es, die sogenannten Plattforminvestments durch Add-on-Akquisitionen gezielt zu stärken: Drei der aktuellen Beteiligungen wurden bereits transaktionsseitig unterstützt und im Rahmen des Buy&Build-Ansatzes neun strategische Zukäufe getätigt. So hat sich beispielsweise die Donges Group innerhalb von 24 Monaten von nicht-profitablen 40 Mio. Euro Umsatz zu einer Gruppe mit 400 Mio. Euro Umsatz – inklusive des RBS-Zukaufs  – und deutlich positivem EBITDA-Level entwickelt.

„Zusätzlich unterstützen wir operativ auch organisches Wachstum unserer Beteiligungen. Hier sind insbesondere erfreuliche Entwicklungen bei der Gemini Rail Group mit der Einführung eines neuen Produktes im Bereich Hybridantriebe für Züge sowie bei Balcke-Dürr mit dem erfolgreichen Markteintritt in den lukrativen Rückbau von Kraftwerken zu nennen. In vergleichbarer Weise werden wir zukünftig auch bei unseren jüngsten Plattforminvestitionen Plati, keeeper-Gruppe und KICO verfahren“, gibt CEO Laik die Richtung vor.

 

„Werte für unsere Aktionäre schaffen“

Auch wenn sich die Mutares-Aktie wieder im Aufwärtstrend befindet, sieht Laik noch „deutlich mehr Wertpotenzial in Mutares und damit eine höhere Bewertung als die Bewertung auf Basis des aktuellen Aktienkurses“. Und CIO Laumann ergänzt: „Insbesondere die beiden Beteiligungen Balcke-Dürr Group und Donges Group haben sich innerhalb der letzten zwei Jahre von einzelnen Plattforminvestitionen mit massivem Verbesserungspotenzial wieder zu etablierten Playern in ihren Märkten entwickelt.“

Der Fokus der Gruppe wird auch künftig darauf liegen, „Werte für unsere Aktionäre zu schaffen“, so Laumann. Die Ziele für die nächsten Jahre formuliert sein Vorstandskollege Laik denn auch optimistisch, im Bereich Turnaround-Investor in Europa soll Mutares eine wesentliche Rolle spielen: „Ich erwarte einen steigenden Umsatz, eine hohe Transaktionsaktivität sowie sich positiv entwickelnde Gewinne und Kurse.“

 

Ihr Christoph Martin

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