Samstag, 21.05.2022 21:35 von Jörg Schulte, JS Research | Aufrufe: 4947

Den schwachen Märkten mit guten News trotzen!

Das denken sich vermutlich auch die Manager von Aktienunternehmen. Sich gegen die Märkte zu stemmen ist derzeit allerdings nicht einfach!

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

wie krass die Märkte drauf sind, lässt sich am besten daran erkennen, das gute Nachrichten komplett untergehen oder wenn gesehen, scheinbar ignoriert werden. So kommt es einem zumindest vor, wenn man sich die guten Nachrichten im Zusammenhang mit dem Kursverlauf vieler Aktien anschaut. So auch bei Denarius Metals und Mawson Gold. Denn beide Unternehmen entwickeln sich bemerkenswert weiter, aber kaum jemand nimmt scheinbar Notiz davon.

Denarius Metals - alles läuft nach Plan!

Mit Vollgas treibt Denarius Metals (WKN: A2QPEY) sein Vorzeigeprojekt ‚Lomero‘ voran. Bereits im Oktober 2021 wurde ein 23.500 m Bohrprogramm begonnen und mittlerweile auf drei Bohrgeräte ausgeweitet. Bis April wurden bereits 58 Bohrlöcher komplettiert, die in Summe etwa 15.900 Bohrmeter, bzw. 68 % des ursprünglichen Bohrprogramms ausmachen.

Dank der drei Bohrgeräte werden auch jetzt wieder drei Löcher gleichzeitig gebohrt. Doch damit noch nicht genug, mobilisiert Denarius gerade noch ein viertes Gerät, um dem Bohrprogramm noch mehr Schwung zu verleihen. Dieses Bohrgerät soll sodann die Erprobung der geophysikalischen Anomalien erkunden.

Doch schon jetzt beweist das erste Bohrprogramm die Zuverlässigkeit der historischen Bohrergebnisse und ermöglichen obendrein eine ordnungsgemäße 3D-Modellierung der Lagerstätte. Darauf aufbauend soll dann schon im dritten Quartal dieses Jahres eine aktualisierte und NI 43-101-konforme Mineralressourcenschätzung sowie eine ‚Scoping‘-Studie erstellt werden.

Denarius führt obendrein noch elektromagnetische ‚Time-Domain‘-Untersuchungen mittels eines Hubschraubers durch, sowie gravimetrische Untersuchungen am Boden. Im Laufe des Jahres sollen weitere geophysikalische und metallurgische Programme durchgeführt werden, um so schnell wie möglich das Spitzenpotenzial des Projekts sichtbar zu machen.

Auch das kolumbianische Projekt läuft voll in der Spur!

Auf dem ‚Guia Antigua‘-Projekt in Kolumbien laufen die Arbeiten ebenfalls nach Plan, weshalb das Unternehmen davon ausgeht, dass das aktuelle Bohrprogramm schon Mitte des Jahres abgeschlossen werden wird. Sofort im Anschluss wird allerdings schon die nächste Entwicklungsstufe für das Projekt festgelegt.

Finanziell sollte das kein Problem sein, da das Unternehmen mit mehr als 10 Mio. USD genügend finanziert ist, um seine aktuell geplanten Explorationsprogramme sowohl auf ‚Lomero‘ in Spanien als auch auf ‚Guia Antigua‘ in Kolumbien durchzuführen.

https://www.youtube.com/watch?v=IcZHfKsFHqE

Fazit:

Jeder weitere Explorationsfortschritt bedeutet sowohl für das Unternehmen als auch für deren Aktionäre bares Geld. Und das Stichwort Aktien lässt uns ein Blick auf die Aktionärsbasis werfen, die definitiv ein Blick wert ist! Denn: Denarius Metals (WKN: A2QPEY) hat derzeit nur rund 207,6 Millionen Stammaktien ausstehend, von denen sich etwa 28,6 % im Besitz der GCM Mining Corp. und etwa 19 % im Besitz von King Street Capital befinden. Das bedeutet, dass sich 47,6 % der Aktien eines der interessantesten Rohstoffentwickler auf dem Kurszettel schon in festen Händen befinden.

Mawson Gold wirft Bohrer an 

Darauf dürften die Investoren bereits sehnsüchtig gewartet haben! Und nun ist es so weit, die in Vancouver, Kanada beheimatete Mawson Gold (WKN: A1JX0Q) gibt den Startschuss für den Beginn des ersten Bohrprogramms auf dem Projekt ‚Skellefteå‘ im Norden Schwedens bekannt. Damit beginnt ein weiterer wichtiger Meilenstein in der noch jungen Mawson-Erfolgsgeschichte auf dem Weg zu einem der führenden Explorationsunternehmen in der nordischen Arktis.

Spitzenprojekt mit glänzender Historie!

Dabei sind die Aussichten auf hochkarätige Goldfunde absolut spitze, denn das aus insgesamt 2.500 Hektar zusammenhängende ‚Claims‘ bestehende ‚Skellefteå‘-Projekt liegt im gleichnamigen Gürtel aus polydeformiertem Vulkan-Sedimentgestein, das mehrere großartige Goldlagerstätten enthält. Insgesamt mehr als 6 Millionen Unzen Gold wurden im dortigen Bezirk seit fast einem Jahrhundert gefördert. In direkter Nachbarschaft betreibt der schwedische Bergbaugigant Boliden seine gleichnamige Mine, die allein bis heute insgesamt 4 Millionen Unzen Gold mit rekordverdächtigem Durchschnittsgehalt von 15,1 Gramm Gold pro Tonne Gestein zu Tage förderte.

Geplant sind zunächst 5 Bohrlöcher mit ca. 600 m Umfang. Dabei liegt der erste Schwerpunkt auf dem Grundstück ‚Dalbacka‘, wo ein etwa 180 m langer, aufgeschlossener mafischer Gang in einen deformierten, pyrrhotithaltigen graphitischen Schwarzschiefer eindringt, der sich als magnetische Anomalie in östliche und westliche Richtung über 2 km erstreckt. Schlitzproben ergaben dort hervorragende Gehalte von 4,5 g/t Au über 3,8 m sowie 5,4 g/t Au über 1,6 m

Explorations-News auch aus Finnland!

Auch auf dem finnischen Flaggschiffprojekt ‚Rajapalot‘ geht es mächtig vorwärts, denn dabei wurden insgesamt 26 Bohrlöcher mit einer Gesamtlänge von 5.317 m gebohrt. Ziel dieser Erkundungsbohrungen war eine oberflächennahe Mineralisierung, welche zwar in der Nähe, jedoch außerhalb der Ressourcengebiete gebohrt wurden, die die ‚abgeleiteten‘-Ressourcen von 1 Million Unzen Goldäquivalent enthält.

Leider blieben diese Proben ohne nennenswerte Mineralisierung, was einerseits zwar schade ist, andererseits aber auch grundlegende Bedeutung hat, denn diese Erkenntnisse tragen letztlich zu einem besseren Verständnis der dortigen Bodengeologie bei und zeigen die klaren Grenzen für zukünftige Explorationstätigkeiten auf. Und zu entdecken, gibt es auf ‚Rajapalot‘ noch jede Menge, da gerade einmal 10 % des insgesamt 18.000 Hektar umfassenden Länderpakets exploriert sind.

Dabei sollte nicht vergessen werden, dass die Mineralisierung der aktuellen, eine Million Unzen Goldäquivalent-Ressource, in der Tiefe weiterhin offenbleibt und diesbezüglich äußerst spannende und hochkarätige Hinweise vorliegen, die auf eine exzellente Kontinuität und Tiefenausdehnung schließen lassen. So wurde insbesondere bei ‚South Palokas‘ in einer Tiefe von 553,2 m ein Abschnitt von 30,8 m mit 5,1 g/t AuEq (3,9 g/t Au, 1403 ppm Co) entdeckt, der für weiteres massives Ressourcenpotenzial sorgen dürfte.

Ivan Fairhall, CEO von Mawson Gold, erklärte im Rahmen der Veröffentlichung der Nachrichten:

„Angesichts der Tatsache, dass ‚Skellefteå Nord‘ von vier Minen flankiert wird, die mehr als 6 Millionen Unzen Gold produziert haben, ist es bemerkenswert, dass diese Entdeckung gerade erst gemacht wurde, und wir freuen uns, dass wir nun das erste Bohrprogramm auf dem Projekt durchführen können.

Zudem hätten wir uns gewünscht, dass unsere Erkundungsbohrungen im ressourcennahen Gebiet in Finnland bessere Ergebnisse liefern würden, aber alle Ressourcen sind nach wie vor offen. Zudem sind etwa 90 % des 18.000 Hektar großen ‚Rajapalot‘-Landpakets noch nicht durch Bohrungen erkundet worden, so dass die Explorationsmöglichkeiten hier weiterhin sehr groß sind. In der Zwischenzeit sind die Arbeiten an der ‚PEA‘-Studie in vollem Gange, um den Wert unserer bereits definierten Ressource von 1 Million Unzen Goldäquivalent bei ‚Rajapalot‘ zu ermitteln.“

https://www.youtube.com/watch?v=aTUjNf8p8uM

Fazit:

Mawson Gold (WKN: A1JX0Q) schreitet in Siebenmeilenstiefeln voran, sein nordisches Projektportfolio akribisch weiterzuentwickeln. Und dabei könnte es gerade beim nordschwedischen ‚Skellefteå‘-Projekt extrem schnell gehen, da einerseits durch die geographische Nähe zum finnischen Projekt ‚Rajapalot‘ das lokale Explorationsteam eingesetzt werden kann, das mit den dortigen geologischen Gegebenheiten bereits bestens vertraut ist und andererseits auf dem Projekt ganzjährig gebohrt werden kann, was ebenfalls einen immensen Vorteil darstellt.

Auch wenn man mit dem Ergebnis der Erkundungsbohrungen beim finnischen ‚Rajapalot‘-Projekt etwas enttäuscht sein mag, stellt dies die immense Hochkarätigkeit des Projekts nicht ansatzweise in Frage, denn gerade Erkundungsbohrungen dienen dazu, die Grenzen der mineralisierten Struktur sowie der geophysikalischen Reaktion auszuloten. Und diese sind von Natur aus nun mal irgendwann erreicht. Für den Projektentwickler sind diese Informationen äußerst wichtig und dienen dem besseren Verständnis der Bodengeologie.

Aktuell laufen die Arbeiten an der ‚PEA‘ für das finnische Projekt ‚Rajapalot‘ auf Hochtouren, welche auf Basis der Mineralressourcenschätzung von 1,04 Millionen Unzen Goldäquivalent im dritten Quartal 2022 abgeschlossen sein soll. Zudem sind die Explorationsarbeiten auf allen Projekten weiterhin im ‚flow‘, so dass wir in nächster Zeit mit einer verstärkten Newsdichte rechnen.

Viele Grüße

Ihr

Jörg Schulte

 

 

 

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