Freitag, 05.08.2022 08:17 von Jörg Scherer, Technischer Analyst HSBC | Aufrufe: 1492

DAX® - Erneutes Aufwärtsgap

HSBC Daily Trading

 

 

Erneutes Aufwärtsgap

Mit einer weiteren Aufwärtskurslücke (13.595 zu 13.629 Punkten) setzte der DAX® gestern zunächst seinen Lauf der letzten Wochen fort. In Zukunft dient – gerade für tradingorientierte Anlegerinnen und Anleger – dieses Gap als erste Unterstützung. Übergeordnet bleibt es bei dem zuletzt immer wieder diskutierten kurstreibenden Faktor in Form der seit Juni ausgebildeten inversen Schulter-Kopf-Schulter-Formation. Aus der Tiefe des zwischenzeitlichen „Einschnittes“ ergibt sich ein kalkulatorisches Anschlusspotential von 1.000 Punkten bzw. ein Kursziel im Bereich von 14.400 Punkten. Doch die gestrige Kursentwicklung zeigt mit dem Tageshoch bei 13.793 Punkten und den anschließenden Gewinnmitnahmen, dass die deutschen „blue chips“ Respekt vor dem charttechnischen Zwischenziel aus den alten Ausbruchsmarken bei 13.500/13.800 Punkten haben. Immerhin konnte der DAX® gestern die Kurslücke von Mitte Juni schließen. Dennoch ist ein Sprung über diese Schlüsselzone notwendig, um das Kursziel aus der o. g. S-K-S-Formation tatsächlich in Angriff zu nehmen. Auf der Unterseite besteht dagegen eine weitere wichtige Rückzugszone bei knapp 13.400 Punkten (Hoch vom 20. Juli, 50-Tages-Linie sowie Nackenlinie der angeführten unteren Umkehr).

DAX® (Daily)

Chart DAX®
Quelle: Refinitiv, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
 

5-Jahreschart DAX®

Chart DAX®
Quelle: Refinitiv, tradesignal²



MACD-Knalleffekt: Marktbreite mit Ausrufezeichen!

Mit Hilfe der Technischen Analyse können Anlegerinnen und Anleger schnell eine Vielzahl von Aktien untersuchen. Das ist einer der ganz entscheidenden Vorteile unserer Analysemethode, denn auf dieser Basis kann die grundsätzliche Marktverfassung bewertet werden: Handelt es sich um eine gute Börsenphase oder eher um eine herausfordernde Periode, in der der Wind auch mal von vorne kommt. Letzteres war im bisherigen Jahresverlauf 2022 gegeben, doch in den letzten Tagen konnten wir auf Einzeltitelebene regelmäßig von MACD-Kaufsignalen auf historisch niedrigem Niveau berichten. Die Kombination dieser beiden Betrachtungswinkel hat uns zu folgender Auswertung inspiriert: Wir haben untersucht wie viele Einzelwerte aus dem Nasdaq-100® derzeit auf Wochenbasis ein MACD-Kaufsignal aufweisen. Die starke Juli-Performance (+13 %) – übrigens die beste Monatsentwicklung seit April 2020 – sorgt hier für einen echten Knalleffekt, denn mittlerweile hat der Trendfolger bei 80 % aller Nasdaq-100®-Mitglieder für ein positives Schnittmuster gesorgt. Das äquivalente Signal liegt übrigens auch beim Mutterindex selbst vor. Die Marktbreite hat sich in den letzten Wochen somit gleichermaßen spürbar wie nachhaltig verbessert.

Nasdaq-100 Index® (Weekly)

Chart Nasdaq-100 Index®
Quelle: Refinitiv, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
 

5-Jahreschart Nasdaq-100 Index®

Chart Nasdaq-100 Index®
Quelle: Refinitiv, tradesignal²



Gelungener Befreiungsschlag

Seit November vergangenen Jahres hat sich die Fisker-Aktie fast gedrittelt. Im Verlauf der beschriebenen Abwärtsbewegung hatte der Titel in den letzten Monaten mehrfach die Haltezone zwischen 10 USD und 8,70 USD unterschritten. Diese Steilvorlage konnten die Bären aber nicht mehr nutzen. Stattdessen kam es zu einer Stabilisierung, welche die Hoffnungen auf einen Fehlausbruch auf der Unterseite weckt. Schließlich konnte der Titel inzwischen nicht nur die o. g. Unterstützungen zurückerobern, sondern auch den Abwärtstrend seit November vergangenen Jahres (akt. bei 9,85 USD) zu den Akten legen. Damit werden Hoffnungen auf Ausprägung eines Doppelbodens geweckt (siehe Chart), zumal der diskutierte Ausbruch durch diverse Indikatoren (z. B. MACD, RSL) bestätigt wird. Das Mai-Hoch (11,59 USD) steckt in dieser Gemengelage ein erstes Erholungsziel ab. Jenseits dieser Schlüsselmarke wäre auch die angeführte untere Umkehr vervollständigt und die 200-Tages-Linie (akt. bei 12,91 USD) definiert den nächsten Widerstand. Um die derzeit vielversprechende Ausgangslage nicht leichtfertig zu verspielen, gilt es in Zukunft die Marke von 10 USD nicht mehr nachhaltig zu unterschreiten.

FISKER (Daily)

Chart FISKER
Quelle: Refinitiv, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
 

5-Jahreschart FISKER

Chart FISKER
Quelle: Refinitiv, tradesignal²



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