Freitag, 27.01.2023 03:14 von Michael Jakob, AlleAktien | Aufrufe: 356

Aktie des Tages: Fresenius Medical Care

Die Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA ist ein weltweit führender Anbieter von Dialyseprodukten für die medizinische Versorgung von Menschen mit chronischem und akutem Nierenversagen mit Sitz in Hof an der Saale.

Die angebotenen Produkte erstrecken sich über die gesamte Wertschöpfungskette der Dialyse: Sowohln von Gerätschaften, Einweg-Zubehör und Medikamenten als auch entsprechende Dienstleistungen gehören zum Produktportfolio des Unternehmens. Die unterstützten Behandlungsverfahren sind Hämodialyse und Peritonealdialyse. Fresenius Medical Care (FMC) ist eine börsennotierte Aktiengesellschaft, an der Fresenius 31% der Aktien besitzt. Das Unternehmen ist 1996 aus einem Zusammenschluss mit dem Konkurrenten National Medical Care aus den USA entstanden. Fresenius hat nach wie vor einen beherrschenden Einfluss auf FMC und das gesamte Geschäft wird in der Bilanz von Fresenius erfasst. Jedoch stehen Fresenius-Aktionären nur 31% daran zu. Heute ist FMC der führende Anbieter im Bereich Dialyse und versorgt seine Patienten in eigenen Dialysekliniken.

Strategie des Unternehmens ist es, die Kernkompetenzen einzusetzen, um chronisch und schwer kranken Diabetespatienten mithilfe einer gesamtheitlichen Nierentherapie eine lebenswerte Zukunft zu bieten.

Eine Spätfolge einer Diabeteserkrankung besteht darin, dass die Nieren versagen. Die Nieren reinigen das Blut und filtern Abfallstoffe heraus. Wenn die Nieren nicht mehr funktionsfähig sind, muss entweder eine Spenderniere eingesetzt werden oder die Patienten müssen sich mehrmals pro Woche einer Dialyse unterziehen. Dabei werden die Patienten in speziellen Dialysekliniken an medizinische Geräte angeschlossen, die das Blut der Patienten reinigen und anschließend wieder in den Körper zurückführen.

Geschäftsmodell

Fresenius stellt sowohl die Dialysegeräte als auch die Dialysatoren (die künstliche Niere, die das Blut bei jeder Anwendung reinigt) her. Weiterhin betreibt das Unternehmen 4.000 Dialyse-Kliniken, in denen 350.000 Patienten behandelt werden können. In der Herstellung der medizinischen Geräte sowie der Dialysatoren beträgt der weltweite Marktanteil rund 50%. Im Bereich der Dialysekliniken liegt der Marktanteil bei ca. 10%. Der Umsatz hat im Jahr 2020 17,86 Mrd. Euro betragen, bei einer Marge von 12,9%. Weltweit beschäftigt FMC rund 125.000 Mitarbeiter.

Aktuelle Entwicklungen und Wachstum: Durch eine steigende Lebenserwartung und einen ungesunden Lebensstil (viel Zucker, wenig Bewegung) nimmt die Zahl der an Diabetes erkrankten Patienten laufend zu. Als eine Spätfolge dieser Erkrankung kommt es daher auch bei immer mehr Menschen zu Nierenversagen. FMC nutzt die sich daraus ergebenden Chancen und weitet die Kapazität der Kliniken aus. Weiterhin kauft das Unternehmen laufend Konkurrenten auf und übernimmt bestehende Kliniken von den Wettbewerbern.

Fresenius Medical Care AlleAktien Qualitätsscore

Im AlleAktien Qualitätsscore (AAQS) erreicht Fresenius Medical Care 7 von 10 Punkten.


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Die angebotenen Produkte erstrecken sich über die gesamte Wertschöpfungskette der Dialyse: Sowohln von Gerätschaften, Einweg-Zubehör und Medikamenten als auch entsprechende Dienstleistungen gehören zum Produktportfolio des Unternehmens. Die unterstützten Behandlungsverfahren sind Hämodialyse und Peritonealdialyse. Fresenius Medical Care (FMC) ist eine börsennotierte Aktiengesellschaft, an der Fresenius 31% der Aktien besitzt. Das Unternehmen ist 1996 aus einem Zusammenschluss mit dem Konkurrenten National Medical Care aus den USA entstanden. Fresenius hat nach wie vor einen beherrschenden Einfluss auf FMC und das gesamte Geschäft wird in der Bilanz von Fresenius erfasst. Jedoch stehen Fresenius-Aktionären nur 31% daran zu. Heute ist FMC der führende Anbieter im Bereich Dialyse und versorgt seine Patienten in eigenen Dialysekliniken.

Strategie des Unternehmens ist es, die Kernkompetenzen einzusetzen, um chronisch und schwer kranken Diabetespatienten mithilfe einer gesamtheitlichen Nierentherapie eine lebenswerte Zukunft zu bieten.

Eine Spätfolge einer Diabeteserkrankung besteht darin, dass die Nieren versagen. Die Nieren reinigen das Blut und filtern Abfallstoffe heraus. Wenn die Nieren nicht mehr funktionsfähig sind, muss entweder eine Spenderniere eingesetzt werden oder die Patienten müssen sich mehrmals pro Woche einer Dialyse unterziehen. Dabei werden die Patienten in speziellen Dialysekliniken an medizinische Geräte angeschlossen, die das Blut der Patienten reinigen und anschließend wieder in den Körper zurückführen.

Geschäftsmodell

Fresenius stellt sowohl die Dialysegeräte als auch die Dialysatoren (die künstliche Niere, die das Blut bei jeder Anwendung reinigt) her. Weiterhin betreibt das Unternehmen 4.000 Dialyse-Kliniken, in denen 350.000 Patienten behandelt werden können. In der Herstellung der medizinischen Geräte sowie der Dialysatoren beträgt der weltweite Marktanteil rund 50%. Im Bereich der Dialysekliniken liegt der Marktanteil bei ca. 10%. Der Umsatz hat im Jahr 2020 17,86 Mrd. Euro betragen, bei einer Marge von 12,9%. Weltweit beschäftigt FMC rund 125.000 Mitarbeiter.

Aktuelle Entwicklungen und Wachstum: Durch eine steigende Lebenserwartung und einen ungesunden Lebensstil (viel Zucker, wenig Bewegung) nimmt die Zahl der an Diabetes erkrankten Patienten laufend zu. Als eine Spätfolge dieser Erkrankung kommt es daher auch bei immer mehr Menschen zu Nierenversagen. FMC nutzt die sich daraus ergebenden Chancen und weitet die Kapazität der Kliniken aus. Weiterhin kauft das Unternehmen laufend Konkurrenten auf und übernimmt bestehende Kliniken von den Wettbewerbern.

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AlleAktien.de recherchiert und publiziert Deutschlands beste Aktienanalysen für langfristig-denkende Privatanleger und moderne Vermögensverwalter. Michael C. Jakob, Gründer und Geschäftsführer von AlleAktien. Vor AlleAktien war er bei der Schweizer Bank UBS in Zürich und der globalen Managementberatung McKinsey&Company. Er studierte Informatik und Management in Deutschland, Schweiz, China und den Vereinigten Staaten von Amerika. Uns zeichnet aus, dass wir uns zwei bis sechs Wochen in Vollzeit mit einer einzigen Aktie befassen. Wir recherchieren intensiv zum Geschäftsmodell, Management, Markt, Investor Relations und führen Interviews mit Mitarbeitern, bevor wir eine Investment-Entscheidung treffen. Nur wer tiefgreifend versteht, was seine Unternehmen machen, kann langfristig erfolgreicher Investor werden - und bleibt beim Kursrutsch wie im März 2020 entspannt.

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