- Kleine Kommunen sollen bei Wärmeplanung entlastet werden.
- Bundestag muss den Neuerungen zustimmen.
- Großstädte erstellen Wärmepläne bis Ende Juni 2026.
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Was Wärmepläne sind
In ihren Wärmeplänen müssen die Kommunen darlegen, welche Heizmöglichkeiten für Gebäude künftig zur Verfügung stehen sollen. Ziel ist eine klimaneutrale Wärmeversorgung bis 2045 - also ohne zusätzliche Treibhausgase. Hauseigentümer sollen dadurch Klarheit haben, ob sie zum Beispiel an ein Fernwärmenetz angeschlossen werden.
Vorgesehen ist, dass alle Großstädte in Deutschland bis Ende Juni 2026 Wärmepläne erstellt haben. Kleinere Städte und Gemeinden mit weniger als 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern haben bis Ende Juni 2028 Zeit.
Verband kommunaler Unternehmen für Reform
Gemeindegebiete mit mehr als 45.000 Einwohnern sollen in ihren Wärmeplänen der Reform zufolge auch die Kälteversorgung planen.
Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) begrüßte die geplanten Neuerungen. "Es ist richtig, kleinen Kommunen die Wärmeplanung zu erleichtern, weil sie oft nur begrenzte Ressourcen haben", erklärte VKU-Hauptgeschäftsführer Ingbert Liebing./hrz/DP/jha
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