InTiCa Systems AG veröffentlicht den Halbjahresbericht 2019 - Deutliches Wachstum trotz schwachem Branchenumfeld

Donnerstag, 22.08.2019 08:05 von DGAP - Aufrufe: 239

DGAP-News: InTiCa Systems AG / Schlagwort(e): Halbjahresergebnis InTiCa Systems AG veröffentlicht den Halbjahresbericht 2019 - Deutliches Wachstum trotz schwachem Branchenumfeld 22.08.2019 / 08:00 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.


Umsatzsteigerungen in beiden Segmenten

Auftragsbestand auf über 119 Mio. EUR deutlich gestiegen

Prognose für das Gesamtjahr 2019 am oberen Ende der Spanne bestätigt  

Passau, 22. August 2019 - Die im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse notierte InTiCa Systems AG (ISIN DE0005874846, Ticker IS7) hat heute den Halbjahresbericht 2019 veröffentlicht.

"Das erste Halbjahr 2019 verlief aus Sicht der InTiCa Systems AG sehr erfreulich. Obwohl die internationale Marktentwicklung fordernd blieb, konnten wir unsere Umsätze entgegen dem allgemeinen Trend in der Automobilindustrie deutlich steigern und den Auftragsbestand mehr als verdoppeln. Dabei erhöhte sich der Umsatz im Automobilbereich um knapp 10 Prozent und im Bereich Industrieelektronik um ca. 30%. Der operative Cashflow hat sich ebenfalls positiv entwickelt und die Margen liegen im Bereich der Erwartungen. Die anhaltende Knappheit sowohl wichtiger Rohmaterialien als auch qualifizierten Personals, verhindern hier aktuell ein besseres Ergebnis", kommentiert Dr. Gregor Wasle, Vorsitzender des Vorstands der InTiCa Systems AG, die Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr 2019.

Umsatz- und Ergebnisentwicklung

Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2018 konnte der Konzernumsatz um 14,2% auf EUR 29,6 Mio. gesteigert werden (HJ 2018: EUR 25,9 Mio.), wobei beide Segmente zum Umsatzwachstum beitrugen. Die Umsätze im Bereich Automobiltechnologie stiegen um 9,5% auf EUR 21,8 Mio. (HJ 2018: EUR 19,9 Mio.) und im Bereich Industrieelektronik um 29,4% auf EUR 7,8 Mio. (HJ 2018: EUR 6,0 Mio.). Hierbei ist zu berücksichtigen, dass Umsätze mit der EMV-Filtertechnologie, welche sowohl in stationären Anlagen (Industrieelektronik) als auch Fahrzeugen (Automobiltechnologie) verbaut wird, aktuell zur Gänze dem Segment Industrieelektronik zugerechnet werden.

Die Gesamtleistung erhöhte sich infolge des deutlich stärker als im Vorjahreszeitraum abgebauten Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen unterproportional von EUR 26,4 Mio. auf EUR 28,7 Mio., so dass die Materialaufwandsquote in Bezug auf die Gesamtleistung im Berichtszeitraum auf 56,5% zunahm (HJ 2018: 53,0%). Gleichzeitig verringerte sich die Personalaufwandsquote (inklusive Leiharbeiter) von 26,0% auf 23,8%.

Das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) erhöhte sich parallel zum Umsatz auf EUR 3,3 Mio. (HJ 2018: EUR 2,9 Mio.). Die EBITDA-Marge belief sich dementsprechend wie im ersten Halbjahr 2018 auf 11,1%. Das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) blieb stabil und summierte sich wie im Vorjahr auf EUR 0,74 Mio. (HJ 2018: EUR 0,74 Mio.), resultierend in einer EBIT-Marge von 2,5% (HJ 2018: 2,8%). Während der Bereich Automobiltechnologie ein EBIT von EUR 0,4 Mio. beisteuerte (HJ 2018: EUR 0,3 Mio.), erzielte der Bereich Industrieelektronik ein EBIT von EUR 0,3 Mio. (HJ 2018: TEUR 0,5).

Das Finanzergebnis belief sich im ersten Halbjahr 2019 auf EUR -0,3 Mio. (HJ 2018: EUR -0,2 Mio.). Der Steueraufwand blieb im Berichtszeitraum konstant bei EUR 0,1 Mio. (HJ 2018: EUR 0,1 Mio.). Entsprechend ergibt sich ein Halbjahresüberschuss in Höhe von EUR 0,3 Mio. (HJ 2018: EUR 0,4 Mio.). Das Ergebnis pro Aktie beläuft sich auf EUR 0,06 (HJ 2018: EUR 0,09).

Mit EUR 2,2 Mio. (HJ 2018: EUR 2,3 Mio.) wurde ein ähnlich positiver operativer Cashflow wie im Vorjahreszeitraum erwirtschaftet. Aufgrund von weiteren Investitionen in den Ausbau und die Modernisierung der Produktion sowie planmäßiger Tilgungszahlungen ergab sich ein negativer Gesamtcashflow in Höhe von EUR -1,1 Mio. (HJ 2018: EUR -1,9 Mio.). Die Eigenkapitalquote reduzierte sich auf 29,3% (31. Dezember 2018: 33,5%).

Ausblick

Der eskalierende Handelsstreit zwischen den USA und China, die hohe Unsicherheit durch den drohenden Brexit sowie die allgemeine konjunkturelle Abschwächung führten in der Automobilindustrie im ersten Halbjahr 2019 international zu einem Rückgang der Produktions- und Neuzulassungszahlen. Doch trotz dieses schwierigen Umfelds hat sich die InTiCa Systems AG im Berichtszeitraum positiv entwickelt und die Erwartungen des Vorstands erfüllt.

"Ausschlaggebend für die in 2019 gezeigte Entwicklung ist unsere frühzeitige Fokussierung auf zukunftsweisende Technologien und der damit einhergehende Wandel zu einem substantiellen Technologieanbieter im Bereich E-Solution und E-Mobility. Sowohl die Automobilindustrie, als auch die Industrieelektronik erleben einen gravierenden und zum Teil disruptiven Wandel, bei dem die Grenzen immer mehr verwässern. Unabhängig ob im Fahrzeug, an zukünftigen Ladestationen, in der Energiespeicherung oder der Energieerzeugung werden induktive Komponenten zunehmend ihren wichtigen Platz einnehmen. Die Interaktion dieser Themen wird den notwendigen Wandel im Bereich der erneuerbaren Energien sowie die zielgerichtete Nutzung dieser umweltschonend gewonnenen Energie weiter vorantreiben", erläutert Vorstand Günther Kneidinger die Aussichten der InTiCa Systems AG.

Insgesamt rechnet der Vorstand sowohl im Bereich Automobiltechnologie als auch im Segment Industrieelektronik mit steigenden Umsätzen. Die Auftragssituation unterstreicht dies: Zum Ende des ersten Halbjahres 2019 lag der Bestand mit EUR 119,0 Mio. deutlich über dem Vorjahresniveau (30. Juni 2018: EUR 55,2 Mio.). Auf dieser Basis bestätigt der Vorstand seine Prognose für das Gesamtjahr 2019 und erwartet unverändert einen Konzernumsatz von EUR 54 Mio. bis EUR 58 Mio. und eine EBIT-Marge von 1,5% bis 2,0%, wobei sich der Umsatz nach heutigem Stand am oberen Ende dieser Spanne orientieren wird.

Wesentliche Herausforderungen in 2019 bleibt angesichts internationaler Verknappung und erhöhter Lieferzeiten nach wie vor die Materialversorgung mit Rohstoffen, dazu kommen das Abrufverhalten der Kunden sowie die Verfügbarkeit von qualifiziertem Personal.

Der vollständige Halbjahresbericht 2019 steht auf der Internetseite von InTiCa Systems unter www.intica-systems.com im Bereich Investor Relations zur Einsicht bzw. zum Download zur Verfügung.

InTiCa Systems AG

Der Vorstand

KONTAKT Dr. Gregor Wasle | Vorsitzender des Vorstands TEL +49 (0) 851 - 966 92 - 0 FAX +49 (0) 851 - 966 92 - 15 MAIL investor.relations@intica-systems.com

 

Über InTiCa Systems: InTiCa Systems ist ein führender europäischer Anbieter in der Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von induktiven Komponenten, passiver analoger Schaltungstechnik und mechatronischer Baugruppen. Das Unternehmen arbeitet in den Geschäftsfeldern Automobiltechnologie sowie Industrieelektronik und beschäftigt an den Standorten in Passau, Prachatice/Tschechien und Silao/Mexiko rund 700 Mitarbeiter.

Produkte im Geschäftsfeld Automobilindustrie sind unter anderem Innovationen, welche den Komfort und die Sicherheit von Automobilen erhöhen, die Leistungsfähigkeit von Elektro- sowie Hybridfahrzeugen steigern sowie die CO2-Emissionen reduzieren. Im Geschäftsfeld Industrieelektronik entwickelt und fertigt InTiCa Systems mechatronische Baugruppen für die Solarindustrie und andere industrielle Anwendungen.

Zukunftsgerichtete Aussagen und Prognosen

Diese Mitteilung enthält Aussagen zur zukünftigen Geschäftsentwicklung der InTiCa Systems AG. Diese Aussagen basieren auf den gegenwärtigen Einschätzungen und Prognosen des Vorstandes sowie den ihm derzeit verfügbaren Informationen. Sollten die den Prognosen zugrunde gelegten Annahmen nicht eintreffen, können die tatsächlichen Ergebnisse von den prognostizierten Aussagen wesentlich abweichen. Die zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse sind vielmehr abhängig von einer Vielzahl von Faktoren. Sie beinhalten verschiedene Risiken und Unwägbarkeiten und beruhen auf Annahmen, die sich möglicherweise als nicht zutreffend erweisen. Da vorausschauende Aussagen ausschließlich von den Umständen am Tag der Veröffentlichung ausgehen, haben wir weder die Absicht noch übernehmen wir die Verpflichtung, diese laufend zu aktualisieren.


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Unternehmen: InTiCa Systems AG
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