Innogy: Flaute im Windgeschäft hält zum Jahresschluss an

Dienstag, 22.01.2019 11:48 von dpa-AFX - Aufrufe: 207

Stromleitung über einem Rapsfeld (Symbolbild).
Stromleitung über einem Rapsfeld (Symbolbild).
pixabay.com

ESSEN (dpa-AFX) - Schwierige Witterungsverhältnisse mit wenig Wind dürften das Geschäft der erneuerbaren Energien von Innogy auch im Schlussquartal belastet haben. Die Verhältnisse seien nicht viel besser geworden, sagte Hans Bünting, Chef der Sparte für erneuerbare Energien am Dienstag in Essen. Innogy hatte in den ersten neun Monaten wegen einer anhaltenden Flaute in Europa in der Sparte einen geringeren Gewinn erzielt und die Aussichten für den Bereich für das Gesamtjahr 2018 gesenkt.

Innogy, das vor der Übernahme durch den Konkurrenten Eon steht, will daher sein Geschäft stärker diversifizieren und investiert mehr in Solaranlagen. Im vergangenen Jahr etwa begann der Bau eines 460 Megawatt leistungsstarken Solarkraftwerks in Australien. In Spanien will das Unternehmen ein Solarprojekt über 50 Megawatt ohne staatliche Förderung bauen.

Aber auch in der Windkraft setzt Innogy auf regionale Diversifizierung: Das Unternehmen will sein erstes US-Windkraftprojekt in den USA errichten. Für den Windpark an Land mit einer Kapazität von 242 Megawatt soll Siemens (Siemens Aktie) Gamesa die Turbinen liefern./nas/elm/jha/


Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.

Kurse

  
8,967
+0,44%
E.ON Chart
12,30
+0,04%
Gamesa Realtime-Chart
44,40
-0,22%
Innogy Chart