init innovation in traffic systems SE hält an Jahreszielen fest Umsatz- und Ergebnis-Forecast bestätigt

Dienstag, 07.08.2018 16:25 von DGAP - Aufrufe: 281

DGAP-News: init innovation in traffic systems SE / Schlagwort(e): Halbjahresergebnis init innovation in traffic systems SE hält an Jahreszielen fest Umsatz- und Ergebnis-Forecast bestätigt 07.08.2018 / 16:18 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.


  • Umsatz nach den ersten sechs Monaten mit 59,3 Mio. Euro leicht über Vorjahr (58,3 Mio. Euro)
  • Höhere Investitionen in Forschung und Entwicklung 
  • Operativer Cashflow um über 10 Mio. Euro gesteigert

Die init innovation in traffic systems SE (ISIN DE 0005759807) ist nach den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2018 auf einem guten Weg, die für das Gesamtjahr gesetzten Ziele zu erreichen. Die maßgeblichen Kennzahlen entsprechen weitestgehend den Erwartungen des Vorstands. Deshalb bestätigt der international führende Anbieter von integrierten Planungs-, Dispositions-, Telematik- und Ticketinglösungen für Busse und Bahnen seine Prognose hinsichtlich Umsatz (135 bis 145 Mio. Euro) und EBIT (zwischen 10 und 12 Mio. Euro).

Im ersten Halbjahr 2018 lag der Umsatz im init-Konzern mit 59,3 Mio. Euro leicht über dem Vorjahreswert (1. Halbjahr 2017: 58,3 Mio. Euro) und damit im Rahmen der Planung. Traditionell sind bei init das dritte und vor allem das vierte Quartal besonders umsatz- und ertragsstark.

Außergewöhnlich verbessert hat sich der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit. Mit 4,0 Mio. Euro liegt er um mehr als 10 Mio. Euro über dem Vergleichswert des Vorjahres (1. Halbjahr 2017: - 6,3 Mio. Euro). Dies ist auf ein konsequentes "Credit Collection" und dem damit verbundenen starken Abbau von Forderungen zurück zu führen.

Auftragsbestand Ende Juni bei 130 Mio. Euro

Das operative Ergebnis sank dagegen im Vergleich zum Vorjahr um 1,2 Mio. Euro auf 1,1 Mio. Euro (1. Halbjahr 2017: 2,3 Mio. Euro). Dabei wurden im ersten Halbjahr 2018 mit 4,5 Mio. Euro rund 1,1 Mio. Euro mehr in Forschung und Entwicklung investiert als im Vorjahr.

Insgesamt konnte init im zweiten Quartal neue Aufträge im Umfang von 44,3 Mio. Euro (Q2 2017: 42,5 Mio. Euro) akquirieren. Per Juni 2018 stellte sich der Wert auf rund 73 Mio. Euro (30. Juni 2017: rund 84 Mio. Euro). Der Auftragsbestand per 30. Juni 2018 beträgt rund 130 Mio. Euro. «Damit wird init mit hoher Wahrscheinlichkeit das Planziel von 140 Mio. bis 150 Mio. Euro im Auftragseingang für 2018 - trotz anhaltender weltwirtschaftlicher Unsicherheiten - erreichen», so der Vorstand in seinem Ausblick.

Im Nordamerika-Geschäft hat sich dabei die Entscheidung über mehrere Großaufträge auf die zweite Jahreshälfte verschoben. Anfang Juli gewann init einen strategisch bedeutenden Großauftrag von Metrolink (Los Angeles), einem der größten regionalen Verkehrsverbünde der USA und Betreiber des Bahnnahverkehrs in Südkalifornien. INIT Innovations in Transportation, Inc. - die 100-prozentige US-Tochtergesellschaft - erhielt hier einen Auftrag zur Aktualisierung und Modernisierung des bestehenden Zahlungssystems. Der Auftrag umfasst 155 neue Fahrkartenautomaten, die Ausstattung von Fahrkartenschaltern mit entsprechenden Geräten und ein zentrales kontenbasiertes Backoffice-System. Ein weiterer Meilenstein konnte in Turku, Finnland erreicht werden. Dort wird zum ersten Mal der Kredit- und Bankkartenstandard EMV als Bezahlmethode im ÖPNV in Skandinavien umgesetzt.

Digitale Disruption wirkt als Wachstumsbeschleuniger

Turku und Metrolink sind nur zwei Beispiele für eine innovative Disruption, mittels der init aktuell die "Mobilität 4.0" für Kunden Wirklichkeit werden lässt. «Daneben arbeiten wir derzeit an einer Reihe von weiteren Forschungsprojekten», erläutert der init-Vorstand in seinem Bericht. Dabei gehe es unter anderem um die optimale Einsatz- und Infrastrukturplanung für Elektrobusse genauso wie um den ITCS gesteuerten Betrieb von autonom fahrenden Linienbussen, die Vernetzung bestehender Mobilitätsangebote in einer Region oder den Schutz unterirdischer ÖPNV-Systeme sowie den Aufbau einer intermodalen Reiseinformations- und - buchungsplattform.

Für die Zukunft erwartet init daher weiterhin eine Beschleunigung des Wachstums insbesondere im Ticketing-Geschäft. Langfristig wird init als Komplettanbieter auch bei der Übernahme des gesamten technischen Betriebs von Systemen als Partner für Verkehrsbetriebe immer mehr an Bedeutung gewinnen. Das eröffnet zusätzliche Wachstumschancen und führt zu einer deutlich erhöhten Kundenbindung.

 

   
   
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