Industrie fordert großes Bauprogramm - Wohnungsnot und Flüchtlinge

Donnerstag, 17.09.2015 11:35 von dpa-AFX - Aufrufe: 987

Schweißarbeiten in einer Fabrik (Symbolbild).
Schweißarbeiten in einer Fabrik (Symbolbild).
© Thossaphol / iStock / Getty Images Plus / Getty I. www.gettyimages.de

SCHROBENHAUSEN/BERLIN (dpa-AFX) - Zunehmend teures Wohnen in Ballungsgebieten und ein nicht endender Flüchtlingsstrom: In Deutschland fehlen laut der Bauindustrie hunderttausende bezahlbare Wohnungen. "Wir brauchen ein massives Programm im sozialen Wohnungsbau, ansonsten ist dieses Thema nicht lösbar", sagte der Präsident des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Thomas Bauer (Bauer Aktie), der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX.

Deutschland benötigte auch ohne Flüchtlinge ein solches Programm, weil die Bevölkerung aus unterschiedlichen Einkommensschichten bestehe. Hinzu käme, dass sich die Demographie ändere. So gebe es etwa immer mehr Single-Haushalte. Insgesamt müssten deshalb in den nächsten Jahren jährlich 300 000 neue Wohnungen gebaut werden, vor allem für Familien und Singles mit geringen Einkommen in Ballungsgebieten. Bei diesen Berechnungen sei die Flüchtlingswelle noch nicht berücksichtigt, betonte Bauer./mne/jha/stb


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