Dienstag, 23.02.2021 14:41 von ARIVA.DE | Aufrufe: 38

Hella-Aktie läuft heute schlechter

Der leuchtende Scheinwerfer eines Autos. (Symbolbild) © AppleZoomZoom / iStock / Getty Images Plus / Getty Images http://www.gettyimages.de/

Die Aktie von Hella (Hella-Aktie) notiert am Dienstag leichter. Der jüngste Kurs betrug 50,25 Euro.


An der Börse liegt die Aktie von Hella aktuell im Minus. Die Aktie verbilligte sich um 30 Cent. Zur Stunde kostet das Wertpapier von Hella 50,25 Euro. Der Anteilsschein von Hella hat sich somit heute denoch bislang besser entwickelt als der Gesamtmarkt, gemessen am MDAX (MDAX). Dieser notiert bei 31.479 Punkten. Der MDAX liegt derzeit damit um 1,70 Prozent im Minus.

Das Unternehmen Hella

Hella GmbH & Co. KGaA (ehemals Hella KGaA Hueck & Co) ist ein weltweit führender Automobilzulieferer. Der Konzern ist auf Lichtsysteme und Fahrzeugelektronik spezialisiert. Nicht zufriedenstellend verlief für Hella das Geschäft in der abgelaufenen Berichtsperiode. Der Konzern schrieb rote Zahlen, der Verlust belief sich auf 431 Mio. Euro. Hella hatte Waren und Dienstleistungen im Wert von 5,83 Mrd. Euro umgesetzt. Investoren warten jetzt auf den 14. April 2021. An diesem Tag will das Unternehmen neue Geschäftszahlen vorlegen.

So steht's um die Konkurrenz

Auf dem Markt sieht sich Hella mehreren Konkurrenten gegenüber. So liegt beispielsweise das Papier von Magna (Magna-Aktie) gegenwärtig im Minus. Magna verbilligte sich um 0,00 Prozent. Kaum Bewegung dagegen bei der Aktie von Konkurrent Stanley Electric (Stanley Electric-Aktie). Der Kurs von Magna verharrt nahezu unverändert auf Vortagsniveau.

So sehen Analysten die Hella-Aktie

Die Hella-Aktie wird von mehreren Analysten beobachtet.

Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat die Einstufung für Hella auf "Underweight" mit einem Kursziel von 42 Euro belassen. Die Streitigkeiten zwischen den Autoherstellern und-zulieferern über die Halbleiterknappheit könnten die strukturellen Trends in der Autoelektronik beschleunigen, schrieb Analystin Victoria Greer in einer am Mittwoch vorliegenden Branchenstudie. Die Zentralisierung der Elektronik bedeute bereits einen Verlust von Inhalten für die Zulieferer. Wenn die Hersteller künftig noch mehr Integrationsarbeit übernähmen, könnte die Position der großen Komponentenzulieferer weiter ausgehöhlt werden.

Die DZ Bank hat den fairen Wert für Hella von 59 auf 62 Euro angehoben und die Einstufung auf "Kaufen" belassen. Nach dem coronabedingt 15-prozentigen Rückgang der weltweiten Autonachfrage im Vorjahr rechne er für 2021 mit einer Erholung um rund 7 Prozent, schrieb Analyst Michael Punzet in einer am Mittwoch vorliegenden Branchenstudie. Die Märkte in Europa und den USA dürften stärker von den wirtschaftlichen Corona-Folgen belastet sein und mit erwarteten plus 5 Prozent weniger dynamisch wachsen.

Dieser Artikel wurde von ARIVA.DE mithilfe von Unternehmensinformationen von Finance Base und Aktienanalysen von dpa-AFX standardisiert erstellt. Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für die genannten Analysten-Häuser finden Sie hier.

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