Gewinneinbruch beim Amberger Autozulieferer Grammer

Mittwoch, 04.11.2015 13:02 von dpa-AFX - Aufrufe: 1028

Neuwagen bei der Auslieferung (Symbolbild).
Neuwagen bei der Auslieferung (Symbolbild).
pixabay.com

AMBERG (dpa-AFX) - In China und Brasilien werden viel weniger Lastwagen verkauft - das macht dem Oberpfälzer Autozulieferer Grammer (Grammer Aktie) schwer zu schaffen. Das Betriebsergebnis brach in den ersten neun Monaten um ein Viertel auf knapp 30 Millionen Euro ein, der Gewinn fiel von 26 auf 17 Millionen Euro. Wie die Grammer AG am Mittwoch in Amberg mitteilte, hat das Unternehmen deutlich weniger Sitze für Lastwagen und Landmaschinen verkauft. Dies, die Kosten für neue Produkte sowie Umbaukosten im Konzern hätten das Ergebnis belastet. Der Konzernumsatz dagegen stieg dank der gut laufenden Automobilsparte um sechs Prozent auf 1,06 Milliarden Euro.

Im Gesamtjahr erwartet Grammer einen Umsatzanstieg auf 1,4 Milliarden Euro, aber einen Rückgang des Betriebsgewinns auf 42 Millionen Euro. Grammer beschäftigt weltweit rund 11 000 Mitarbeiter und stellt Kopfstützen, Armlehnen und Mittelkonsolen für Autos sowie Sitze für Lastwagen, Busse und Bahnen her./rol/DP/stb


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