EU zahlt Agrar-Subventionen wegen Dürre früher aus

Donnerstag, 02.08.2018 10:46 von Handelsblatt - Aufrufe: 145

Viele Landwirte in Europa kämpfen gegen Rekorddürren. Aber die Lage ist nicht einheitlich. Mancherorts machen Regenmassen den Bauern zu schaffen.

Wann kommt der Regen? In Deutschland und vielen EU-Staaten hoffen Bauern darauf - in etlichen anderen Ländern wollen sie, dass er endlich aufhört. Viele klagen über Ernteausfälle, alle suchen nach Lösungen. Denn Klimaforscher gehen davon aus, dass es künftig häufiger längere Hitzewellen und heftigen Niederschlag geben wird.

Die Europäische Union will die unter der Dürre leidenden Bauern mit der vorgezogenen Auszahlung der Subventionen unterstützen. Die betroffenen Landwirte sollten bis zu 70 Prozent der sogenannten Direktzahlungen bereits bis Mitte Oktober erhalten anstatt wie üblich erst im Dezember, teilte die EU-Kommission am Donnerstag in Brüssel mit.

Auch die Auszahlung der Mittel für landwirtschaftliche Entwicklung sollten vorgezogen werden. Mit diesen Maßnahmen will die EU-Kommission den Bauern helfen, Liquiditätsengpässe zu vermeiden. Vor allem Viehhalter müssen derzeit mehr Geld als geplant investieren, da sie Futter zukaufen müssen. Die Agrarsubventionen aus Brüssel machen einen wesentlichen Teil der Einkommen der Landwirte aus.

Außerdem lockert die EU-Kommission die Vorschriften für ökologische Flächen, die landwirtschaftlich nicht oder nur eingeschränkt genutzt werden dürfen. Die Böden dürfen nun zur Fütterung der Tiere eingesetzt werden. Die betroffenen EU-Länder ergreifen unterdessen unterschiedliche Maßnahmen.

Niederlande

Auch Deutschlands drei wichtigste Importländer für Agrarprodukte leiden gerade unter der Hitze. Importland Nummer eins, die Niederlande, wurden etwa davon sehr überrascht. Das Nachbarland kämpfte eigentlich jahrhundertelang besonders gegen das Wasser, denn das Land liegt zu mehr als einem Drittel unter dem Meeresspiegel.

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