"Die Kosten sind deutlich geringer, als Autos um die Welt zu schiffen", erklärte der seit Oktober amtierende ehemalige Opel-Chef in Göteborg. "Es gibt uns natürlich auch Schutz vor Zöllen." Von diesen wolle das Unternehmen unabhängig sein. Die EU hatte vergangenes Jahr Strafzölle auf Elektroautos aus chinesischer Produktion eingeführt.
Bisher produziert Polestar nur in Asien, dort vor allem in chinesischen Werken, und in den USA bei Volvo. Wo genau und mit welchem Partner das als kompakte SUV geplante neue Auto in Europa gebaut werden soll, steht laut Lohscheller noch nicht fest, auch der Marktstart ist noch nicht festgezurrt.
Der Manager will das Geschäft in Europa allerdings auch insgesamt auf breitere Beine stellen, unter anderem in Deutschland und Frankreich. Bisher verkauft der Autobauer seine Autos vorwiegend über Onlinebestellungen und liefert dann über seine wenigen Ausstellungsräume aus. Künftig sollen weltweit auch bei rund 300 Händlern Polestar-Autos zu kaufen sein. "Ich möchte, dass wir uns breiter aufstellen im Vertrieb und mehr Kunden ansprechen", sagte er./men/so/nas/jha/
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