DWS Investments - DWS Vermögensbildungsfonds I: Wertvoller Vorteil - Fondsanalyse

Donnerstag, 20.03.2014 14:15 von Aktiencheck - Aufrufe: 1383

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Durch die Förderung von Schieferöl und -gas sinken in den USA die Energiekosten. Viele US-Unternehmen erhalten dadurch wertvolle Kostenvorteile. Mit einem bewährten und gut diversifizierten Aktienfonds wie dem DWS Vermögensbildungsfonds I (DWS Vermögensbildungsfonds I LD) können Anleger davon profitieren, so die Experten von DWS Investments.

Der technische Fortschritt mache es möglich. Mit horizontalen Bohrungen würden sich heute Öl- und Gasvorkommen heben lassen, an die man früher nicht heran gekommen sei. Gekoppelt mit der Technik des hydraulischen Aufbrechens der Gesteinsformationen (Fracking) würden sich heute große Öl- und Gasvorkommen in Schieferschichten ausbeuten lassen. Vor allem in den USA werde diese Technik seit einigen Jahren verstärkt angewendet - mit enormen Auswirkungen auf die US-Wirtschaft.

Als direkte Folge des höheren Angebots seien die Öl- und Gaspreise gesunken. So sei etwa der Gaspreis in Nordamerika rapide von mehr als zehn US-Dollar je Million BTU (British Thermal Units, rund 26 Kubikmeter) im Jahr 2008 auf inzwischen gut vier Dollar gefallen. Auch Erdöl sei in den Vereinigten Staaten billiger zu haben als beispielsweise in Europa. So koste ein Barrel (159 Liter) Nordsee-Öl der Sorte Brent aktuell etwa 110 Dollar. Die texanische Sorte WTI sei rund zehn Dollar preiswerter.

Vor allem US-Unternehmen, die bei ihrer Produktion viel Energie einsetzen würden, hätten deshalb einen wesentlichen Kostenvorteil gegenüber ausländischen Konkurrenten. Energiehungrige Unternehmen könnten in den USA fünf bis 25 Prozent preiswerter produzieren als in anderen Industrienationen, schätze die IEA.

Ein weiterer Vorteil: Neue Investitionsmöglichkeiten, etwa beim Bau neuer Pipelines oder bei Produktionsanlagen zur Verarbeitung von Öl- und Gas. Auch Düngemittel-Produzenten und Stahlerzeuger würden die preiswertere Energie nutzen wollen und am Golf von Mexiko bereits neue Anlagen bauen oder bestehende Fabriken erweitern.

Seit 2011 hätten rund 130 Industrieunternehmen angekündigt, dass sie in der Golf-Region neue Anlagen bauen würden. Geschätztes Investitionsvolumen: mehr als 100 Milliarden Dollar. Bis zum Jahr 2020 werde deshalb die Schiefergas- und Ölproduktion - direkt oder indirekt - das US-Sozialprodukt um zwei bis vier Prozent erhöhen, hätten Forscher des McKinsey Global Instituts berechnet. Allein 1,7 Millionen neue Arbeitsplätze sollten dabei entstehen. Die Analysten des Research-Hauses IHS würden sogar von 3,9 Millionen neuen Jobs bis zum Jahr 2025 ausgehen.

Anleger können mit dem richtigen Aktienfonds von den Chancen der US-Wirtschaft profitieren, so die Experten von DWS Investments. So investiere etwa der DWS Vermögensbildungsfonds I überwiegend in Aktien aus Nordamerika. Knapp ein Viertel der im Fondsportfolio vertretenen Unternehmen komme dabei aus der Industrie oder aus der Energie- und Grundstoffbranche. (20.03.2014/fc/a/f)

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