Sonntag, 23.01.2022 20:35 von dpa-AFX | Aufrufe: 484

dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN - Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende

Zeitungsständer (Symbolbild). © AdrianHancu / iStock Editorial / Getty Images Plus / Getty Images

Polnische Kredite belasten Commerzbank (Commerzbank Aktie) - Trotzdem Nettogewinn für 2021 erwartet

FRANKFURT - Die Commerzbank stellt sich wegen der Unsicherheit rund um Fremdwährungskredite in Polen auf eine weitere Belastung ein. Die polnische Konzerntochter mBank habe Ende 2021 zusätzliche Rückstellungen in Höhe von umgerechnet rund 436 Millionen Euro vorgenommen, teilte das Frankfurter Geldhaus am Freitagabend mit. In dieser Höhe werde auch das operative Ergebnis der Commerzbank im vierten Quartal belastet. Dennoch rechnet das Management um Vorstandschef Manfred Knof für das Gesamtjahr 2021 unter dem Strich weiterhin mit schwarzen Zahlen. Die Commerzbank-Aktie geriet dennoch unter Druck, der Kurs sackte auf der Handelsplattform Tradegate in einer ersten Reaktion um mehr als drei Prozent ab.

ROUNDUP: Airbus kündigt im Streit mit Qatar Airways Vertrag für A321neo

LONDON - Der Streit zwischen Airbus und Qatar Airways geht in eine neue Runde. Der Flugzeugbauer kündigte der Airline einen Auftrag für seinen aktuell schwer verfügbaren neuen Jet A321neo, wie Airbus am Freitag auf Nachfrage bestätigte. Zuvor hatten mehrere Medien darüber berichtet. Mit der Verweigerung der Lieferung von 50 bestellten Jets wehrt sich Airbus auch außergerichtlich gegen einen seiner wichtigsten Kunden. An der Börse setzte die Nachricht der Airbus-Aktie zu, sie verlor am Freitag über zwei Prozent.

Presse: Lufthansa (Lufthansa Aktie) könnte um 40-Prozent-Anteil an ITA Airways buhlen

MÜNCHEN - Der Halbleiterhersteller Infineon (Infineon Aktie) rechnet spätestens im kommenden Jahr mit einem Ende der Chipkrise in der Autoindustrie. "Ich gehe davon aus, dass wir 2023 den Bedarf gut abdecken können. Bei Mikrocontrollern, die wir außer Haus fertigen lassen, werden wir 2022 noch eine starke Begrenzung haben", sagte Infineons Automotive-Chef Peter Schiefer der "Automobilwoche". Das zweite Halbjahr werde aber besser als das erste. Bei selbst hergestellten Produkten wie der Leistungselektronik und Sensoren gebe es heute zum Teil schon keine Engpässe mehr. "Und wir werden bis zum Sommer weitestgehend lieferfähig sein. Die letzten Themen werden 2023 gelöst werden."

Tui sieht sich auf Kurs

HANNOVER - Der weltgrößte Reisekonzern Tui sieht sich fast zwei Jahre nach Ausbruch der Corona-Pandemie auf Kurs. "Wir sind weiterhin zuversichtlich, dass das, was wir in den vergangenen knapp zwei Jahren gesät haben, aufgehen wird", sagte Finanzvorstand Sebastian Ebel der "Börsen-Zeitung". Auch die Änderungen im Corona-Management in England stützten diese Erwartungen, seitdem belebe sich das Buchungsaufkommen dort stark. Premierminister Boris Johnson hatte für den größten Landesteil ein Ende aller Corona-Maßnahmen angekündigt.

Weitere Meldungen

-Veranstaltungsbranche erwartet Kündigungswelle im März

-ROUNDUP: Lage bei MV-Werften bleibt aus Sicht der Gewerkschaft unverändert

-Klingbeil rechnet mit baldiger Entscheidung über EEG-Umlage

-ROUNDUP 2: Regierung will Tempo bei Wohnungsbau und Energiewende machen

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-Medien: Türkische Bankenaufsicht empfiehlt Banken Dividendenstopp

-Neuer Chef für italienischen Telekomkonzern Tim

-Mobilfunk-Masten erst bauen, dann genehmigen? Städtetag ist dagegen

-Handel für Aufhebung von Lieferbeschränkungen und Sonntagsfahrverbot°

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/edh

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