Die Start-up-Bank der Reimann-Familie sucht Kapital

Sonntag, 14.10.2018 17:08 von Handelsblatt - Aufrufe: 1001

Die Deutsche Handelsbank finanziert junge Onlineunternehmen. Nun will sie expandieren – und braucht dafür eine kräftige Kapitalspritze.

Die Unternehmerfamilie Reimann ist ebenso reich wie verschwiegen. Sie steht selten im Rampenlicht, das gilt erst recht für den Familienzweig Reimann-Dubbers, der sich von seinen Anteilen am Reinigungsmittelhersteller Reckitt Benckiser 1997 trennte und seither eigenständig agiert.

Ähnlich verschwiegen handelte bisher auch die Bank, die zum Besitz der Reimann-Dubbers zählt: Die Deutsche Handelsbank (DHB), eine Art Hausbank für junge Firmen im Onlinehandel, war bisher nur jungen Technologiefirmen und Wagniskapitalfinanzierern ein Begriff.

Das könnte sich jetzt ändern. „2019 soll für uns ein Wachstumsjahr werden. Wir wollen nicht nur das Kreditgeschäft deutlich ausweiten, sondern auch international expandieren und neue Produkte einführen“, sagt Daniel Kreis, der das Institut seit 2014 führt, im Interview mit dem Handelsblatt.

Die DHB finanziert junge Onlineunternehmen wie den Brillenhändler Mr. Spex, das Möbelhaus Westwing oder den Versicherungsmakler Clark. „Wir sind auf einen stark wachsenden Markt spezialisiert, der viel Potenzial hat, und wir haben die Chance, mit unseren Kunden mitzuwachsen“, sagt Kreis.

Größere Einzelkredite

Er will das aktuell etwa 230 Millionen Euro große Kreditbuch bis 2021 auf „über eine Milliarde Euro“ ausbauen. Bislang darf die Bank einem einzelnen Kunden maximal fünf Millionen Euro leihen. Diese Obergrenze soll bis Ende des ersten Quartals 2019 auf zehn Millionen Euro ansteigen. „Dafür schaffen wir gerade die Voraussetzungen und wollen unser Eigenkapital erhöhen“, so Kreis.

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