Freitag, 09.03.2018 15:00 von ARIVA.DE Redaktion | Aufrufe: 13080

Die etwas anderen Edelmetallinvestments: Platin und Palladium

Ein Palladiumbarren. - © claffra / iStock / Getty Images Plus / Getty Images www.gettyimages.de

Was sind Platin und Palladium?

Denkt man an Edelmetalle kommen einem zunächst Gold und Silber in den Sinn, nicht jedoch Platin oder das artverwandte Palladium. Dabei ist Platin sogar das wertvollste Edelmetall der Welt, denn es ist seltener und schwerer als Gold. Zum Vergleich: 2017 wurden dem Statistikportal Statista zufolge weltweit mehr als 3.000 Tonnen Gold gefördert. Bei Platin waren es nur etwa rund 200 Tonnen. Der Wert von Platin bemisst sich dabei nicht nur nach seinem Vorkommen in der Natur, sondern auch nach der Herstellung von reinem Platin - ein langwieriger und komplizierter Veredelungsprozess. Das gräuliche Metall nimmt in unserer Kulturgeschichte einen geringeren Stellenwert ein, dabei gestalten sich die möglichen Einsatzgebiete heutzutage vielfältig. Vor allem in der Chemie- und Elektronikindustrie wird Platin viel genutzt und auch in der Schmuckherstellung spielt es eine Rolle. In der Automobilindustrie, genauer in der Katalysator-Technik, eignet sich Platin besser als andere Metalle.

Palladium ist eher unbekannt und kommt sogar noch seltener vor als Platin. Die beiden wichtigsten Palladiumproduzenten sind Russland und Südafrika. Allerdings wird das silberweiße Metall in der Regel nur als Nebenprodukt bei der Förderung von Kupfer und Nickel gewonnen. Im Hinblick auf die chemischen Eigenschaften kommt Palladium Platin sehr nahe und findet deshalb in denselben Einsatzgebieten Verwendung und kann dieses bisweilen sogar ersetzen.

Gründe und Möglichkeiten für eine Anlage

Da Platin einen sehr hohen Eigenwert hat, eignet es sich als physische Wertanlage, beispielsweise in Form von Platinbarren oder -münzen. Dennoch entscheiden sich die meisten Anleger eher für Gold. Hinzu kommt auch, dass sich eine Anlage in physisches Platin vergleichsweise schwierig gestaltet, da nicht jeder Händler Platin anbietet und es selbst bei den größeren Anbietern oft nur unregelmäßig verfügbar ist. Das Angebot an physischem Palladium ist sogar noch rarer gesät. Allerdings eignet sich auch dieses Edelmetall aufgrund seiner inneren Kaufkraft als Alternative zu den üblichen Papierwährungen. Neben der physischen Anlage ist es auch möglich über Zertifikate, Aktien auf Minenbetreiber, Fonds, Exchange Traded Commodities (ETCs), Exchange Traded Funds (ETFs) und Contracts of Difference (CFDs) in Platin und Palladium zu investieren. Anleger sollten allerdings bedenken, dass Platin und Palladium keine laufenden Erträge, Zinsen oder Dividenden abwerfen. Ebenso gilt es zu beachten, dass Angebot und Nachfrage stark schwanken können. Der Platinpreis und auch der Palladiumpreis können daher sehr volatil ausfallen.

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