Deutsche Stahlproduktion im April gesunken

Dienstag, 12.05.2015 09:28 von dpa-AFX - Aufrufe: 354

Flagge der Bundesrepublik Deutschland.
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DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Die Stahlproduktion in Deutschland ist angesichts der unsicheren globalen Wirtschaftsaussichten auch im April gesunken. Die Hütten erschmolzen mit gut 3,6 Millionen Tonnen zwei Prozent weniger Rohstahl als ein Jahr zuvor, wie die Wirtschaftsvereinigung Stahl am Dienstag mitteilte. Im März war die Produktion sogar um 4,4 Prozent auf knapp 3,9 Millionen Tonnen zurückgegangen. Zuletzt prognostizierte die deutsche Stahlindustrie für dieses Jahr ein Wachstum der Rohstahlerzeugung um ein Prozent auf 43,3 Millionen Tonnen.

Die Branche kämpft in Europa seit Jahren mit niedrigen Preisen bei einem zu großen Angebot. Die Situation wird derzeit durch wachsende Importe aus China verschärft. Das mit Abstand größte Stahlherstellerland kämpft ebenfalls mit hohen Überkapazitäten und versucht nach Branchenangaben, einen Teil des überschüssigen Stahls in Europa loszuwerden.

Die Stahlbranche hierzulande steht dabei angesichts der gut laufenden deutschen Konjunktur noch vergleichsweise gut da. Die Auslastung der Stahlwerke hatte im ersten Quartal bei rund 90 Prozent gelegen. In der EU waren es 2014 nur 77 Prozent. Mut macht dem Verband zudem, dass die Erzeugung der für die Branche wichtigen warmgewalzten Stahlerzeugnisse im ersten Quartal dieses Jahres um fast drei Prozent gestiegen ist./mmb/jha/stb


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