Das sind die führenden Insolvenzkanzleien im ersten Halbjahr 2018

Donnerstag, 16.08.2018 16:27 von WirtschaftsWoche - Aufrufe: 582

Havarie bei P&R, Schatten über Solarworld, Kraftverlust bei Kettler – im ersten Halbjahr 2018 sorgten spektakuläre Großpleiten für Schlagzeilen. Das Insolvenzverwalter-Ranking zeigt, wie die Branche dasteht.

Die vergangenen Jahre hatten etwas von einem kräftezehrenden Langstreckenlauf – zumindest für Insolvenzverwalter. Niedrigzinsen und robuste Konjunktur sorgten für reichlich Gegenwind, die Zahl der Unternehmenspleiten sackte immer weiter ab. Das Gros der Branche quälte sich denn auch die Strecke entlang, sammelte am Wegesrand Klein- und Kleinstverfahren ein – und hoffte auf ein möglichst rasches Ende des Laufs. Allein, es ging immer weiter. Abwärts.Doch nun, so scheint es, naht tatsächlich die Ziellinie. Darauf deutet eine Analyse des Karlsruher Informations- und Datenspezialisten STP Portal für die WirtschaftsWoche hin. „Die Insolvenzzahlen stabilisieren sich“, sagt STP-Experte Jens Décieux. „Im ersten Halbjahr sehen wir erstmals seit langer Zeit wieder einen Anstieg der Verfahrenszahlen bei den Unternehmensinsolvenzen.“ Den Daten zufolge wurden zwischen Januar und Juni 2018 insgesamt 4071 Unternehmensinsolvenzverfahren eröffnet, im Vorjahreszeitraum waren es 4055 eröffnete Verfahren über Kapital- und Personengesellschaften.Für die WirtschaftsWoche haben Décieux und sein Team die Fälle näher untersucht, nach lokalen Schwerpunkten und Verfahrensarten gerastert und sind dabei auf zwei bemerkenswerte Entwicklungen gestoßen. Zum einen hat sich der Trend zu mehr Eigenverwaltungsverfahren beschleunigt. „Bis zum 30. Juni dieses Jahres gab es von diesen Verfahren bereits mehr als im Gesamtjahr 2016“, sagt Décieux. Zum anderen ist die regionale Verteilung erstaunlich. „Insbesondere in wirtschaftlich starken Bundesländern wie Baden-Württemberg, Bayern, aber auch Sachsen und Thüringen zeigen die Daten einen Anstieg der eröffneten Unternehmensinsolvenzen“, sagt der Experte.

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