- Die Bundeswehr und Israels Armee planen engere Zusammenarbeit.
- Sie möchten Frauen besser ins Militär integrieren.
- Eine gemeinsame Übung ist im Herbst 2023 geplant.
- Rohstoffrallye 2.0 - Diese 3 Werte könnten jetzt explodieren! (hier klicken)
Vorbild auch bei Reservedienst
Die Bundeswehr will laut dem Generalleutnant auch über die Bedeutung von Reservesoldaten Erkenntnisse gewinnen. Der jüdische Staat ist vor allem in Krisenzeiten sehr auf seine Reservisten angewiesen. Für den Gaza-Krieg mobilisierte die israelische Armee Hunderttausende von ihnen.
Wegen der Bedrohung durch Russland will die Bundeswehr neben der Zahl der aktiven Soldaten auch die Zahl ihrer Reservisten der Bundeswehr deutlich steigern. Insgesamt gebraucht werden 460.000 Soldaten, rund 260.000 in der stehenden Truppe und 200.000 Reservisten. Derzeit gibt es mehr als 180.000 aktive Soldaten und laut Jahresbericht der Wehrbeauftragten rund 50.000 Reservisten.
Engere Zusammenarbeit bei der Ausbildung
Die Armeen beider Länder wollen sich laut Freuding außerdem über Richtlinien bei Einsätzen austauschen. Zudem ist eine engere Zusammenarbeit bei der Ausbildung sowie bei Übungen geplant. "Wir werden durch Austauschprogramme für Soldatinnen und Soldaten die deutsch-israelische Freundschaft weiter festigen", sagte der Generalleutnant am Dienstagabend. Eine gemeinsame Übung sei im Herbst geplant.
Eine kürzlich beschlossene "Vereinbarung zwischen dem israelischen und dem deutschen Heer" sei "die erste ihrer Art", so Freuding. Sie bekräftigt seinen Angaben zufolge auch das Versprechen Deutschlands, für das Existenzrecht und die Sicherheit Israels einzutreten./cir/DP/men
Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.