Donnerstag, 30.06.2022 11:56 von dpa-AFX | Aufrufe: 507

Betrügereien auch mit Corona-Hilfen bleiben auf hohem Niveau

Verschiedene Euro-Banknoten. © pixabay.com/CC0 https://pixabay.com

WIESBADEN (dpa-AFX) - Die Betrügereien mit staatlichen Corona-Hilfen und anderen Subventionen bleiben auf einem hohen Niveau. Das Bundeskriminalamt (BKA) registrierte im vergangenen Jahr 7260 polizeilich erfassten Fälle von Subventionsbetrug, zu dem auch Delikte im Zusammenhang mit den Corona-Hilfen fallen. Der genaue Anteil wurde nicht mitgeteilt. Dabei gehe es etwa um die Verwendung gefälschter Ausweispapiere, die Nutzung gefälschter oder erfundener Personalien sowie Angaben von Privat- statt der erforderlichen Geschäftskonten, teilte das BKA am Donnerstag in Wiesbaden mit. Zu den Delikten zählten auch die Mehrfachbeantragung in verschiedenen Ländern sowie die Auszahlung auf ausländische Konten.

Die Ermittler gehen wie bei der gesamten Wirtschaftskriminalität auch bei den Betrügereien mit den Corona-Hilfen von einem erheblichen Dunkelfeld aus. Im Jahr 2020 waren beim Subventionsbetrug bundesweit 7585 Fälle gezählt worden. Insgesamt stiegen die polizeilich erfassten Fälle von Wirtschaftskriminalität im vergangenen Jahr um 4,2 Prozent auf 51 260 Delikte, teilte das BKA mit. Das ist der zweite Anstieg in Folge./glb/DP/jha

Mehr Nachrichten kostenlos abonnieren

Werbung
E-Mail-Adresse
Benachrichtigungen von ARIVA.DE
(Mit der Bestellung akzeptieren Sie die Datenschutzhinweise)

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.

Andere Nutzer interessierte auch dieser Artikel: