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BASF steigert Gewinn

Dienstag, 24.10.2017 08:25 von WirtschaftsWoche

Der Chemiekonzern BASF (BASF Aktie) hat dank guter Nachfrage nach Basischemikalien deutlich mehr verdient. Andere Sparten ächzen hingegen unter gestiegenen Rohstoffpreisen.

BASF profitiert weiter von höheren Verkaufspreisen in seinem Chemiegeschäft, ächzt aber unter den gestiegenen Rohstoffkosten. Wie der weltgrößte Chemiekonzern am Dienstag mitteilte, stieg der bereinigte Betriebsgewinn (Ebit) im dritten Quartal um 16 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro. Der Umsatz erhöhte sich um neun Prozent auf 15,3 Milliarden Euro. Damit geht das Ludwigshafener Unternehmen gestärkt in seine beiden milliardenschweren Zukäufe, die es zuletzt binnen eines Monats angekündigt hatte. Doch gerade im Agrarchemiegeschäft, das BASF durch die fast sechs Milliarden Euro schwere Übernahme von Bayer-Konzernteilen stärkt, schmälerte die Marktschwäche in Brasilien den operativen Gewinn spürbar."Die Nachfrage hat sich auch im dritten Quartal anhaltend positiv entwickelt", erklärte Konzernchef Kurt Bock. BASF konnte demnach nicht nur die Verkaufspreise erhöhen, sondern brachte seine Produkte auch in einem größeren Umfang an die Kunden. "Wir erzielten ein solides Mengenwachstum gegenüber dem durchaus starken Vorjahresquartal", so Bock. Der Vorstandsvorsitzende zeigte sich auch mit Blick in die Zukunft optimistisch. Der bereinigte Betriebsgewinn werde im zweiten Halbjahr deutlich über dem Niveau des Vorjahreszeitraums liegen. Für das Gesamtjahr 2017 hielt Bock aber an dem Ausblick fest, der im Juli nach einem Gewinnsprung im zweiten Quartal nach oben geschraubt worden war.Für den gesamten Wirtschaftszweig prognostiziert BASF für 2017 wie bisher ein Wachstum der weltweiten Chemieproduktion von 3,4 Prozent. Dagegen schraubte der Branchenprimus seine Erwartungen für das Wirtschaftswachstum insgesamt sowie die die Industrieproduktion leicht nach oben.Mit dem operativen Gewinn von Juli bis September lag BASF auf dem Niveau der Analystenerwartungen, während die Experten den Ludwigshafenern im Schnitt mit 14,97 Milliarden Euro weniger zugetraut hatten.

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