BASF kämpft mit schwachen Renditen in der Spezialchemie

Freitag, 27.07.2018 07:29 von Handelsblatt - Aufrufe: 571

Der Chemieriese steigert sein operatives Ergebnis um fünf Prozent auf 2,3 Milliarden Euro. Analysten hatten allerdings mehr erwartet.

Der Chemieriese BASF (BASF Aktie) hat am Freitag seine Zahlen für das zweite Quartal 2018 vorgelegt. Der Ludwigshafener Konzern verbuchte leichte Zuwächsen bei Umsatz und Ergebnis. Das sind die wichtigsten Fakten:

Der Umsatz stieg im zweiten Quartal um drei Prozent auf 16,8 Milliarden Euro, bedingt vor allem durch steigende Absatzmengen und höhere Preise. Dem standen jedoch negative Währungseinflüsse von sechs Prozent gegenüber. Der Betriebsgewinn (Ebit) stieg um fünf Prozent auf knapp 2,3 Milliarden Euro. Vor Sondereinflüssen kletterte er um ebenfalls fünf Prozent auf 2,36 Milliarden Euro. Unterm Strich hat der Konzern mit knapp 1,5 Milliarden Euro Nettogewinn den Vorjahreswert knapp verfehlt. Für das gesamte erste Halbjahr weist der Konzern eine Steigerung des Ebit vor Sondereffekten um drei Prozent auf 4,9 Milliarden Euro sowie einen nahezu stabilen Nettogewinn von knapp 3,2 Milliarden Euro aus.Der Umsatz des Konzerns hat sich damit etwas besser entwickelt als erwartet. Beim Betriebsgewinn und beim Nettogewinn hat die BASF dagegen die Analystenerwartungen leicht verfehlt. Ihren Ausblick für das Gesamtjahr hat die BASF bekräftigt. Der Chemiekonzern rechnet danach weiter mit einem leichten Umsatzwachstum und einer leichten Steigerung des Ebit vor Sondereinflüssen sowie einem leichten Rückgang des Betriebsgewinns inklusive Sondereffekte. Der neue Firmenchef Martin Brudermüller verweist dabei auf erhöhte weltwirtschaftliche und geopolitische Risiken. Insgesamt legt der Konzern für seine Prognose aber die gleichen Konjunkturerwartungen zugrunde wie bisher. Nur die Schätzung für den durchschnittlichen Ölpreis im Gesamtjahr hat er leicht angehoben. Das fällt positiv auf

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