Automarkt in Europa normalisiert sich langsam – BMW und Daimler sind zurück

Donnerstag, 15.11.2018 10:59 von Handelsblatt

Die Umstellung auf den Prüfzyklus WLTP hatte den Automarkt in Europa lange durcheinandergewirbelt. Doch einige Marken haben sich wieder erholt.

Der europäische Automarkt hat auch im Oktober einen Dämpfer bekommen - beim Volkswagen-Konzern ging der Absatz um mehr als ein Fünftel zurück. Insgesamt setzte sich der Negativtrend aus dem September fort, in dem bereits viele Hersteller Rückgänge wegen der Umstellung auf das neue Abgas-Prüfverfahren WLTP verzeichnen mussten.

Der europäische Branchenverband Acea nannte dies am Donnerstag auch als einen Grund für die jüngste Entwicklung: Die Oktober-Neuzulassungen fielen in den EU-Ländern im Vergleich zum Vorjahresmonat um 7,3 Prozent auf 1,08 Millionen Autos. Vor dem Inkrafttreten der neuen Norm hatten die Hersteller noch viele Modelle nach dem alten Standard verkauft.

Beim VW-Konzern verringerte sich der Europa-Absatz laut Acea um 21,5 Prozent. Bei dem vom französischen PSA-Konzern übernommenen Autobauer Opel gab es - zusammen mit der britischen Schwestermarke Vauxhall - ein Minus von 6,7 Prozent. BMW (BMW Aktie) steigerte dagegen die Zulassungen im Oktober um 14,5 Prozent. Für Daimler (Daimler Aktie) ging es um 7,5 Prozent bergauf.

In allen europäischen Hauptmärkten nahm die Nachfrage ab. Seit dem Jahresbeginn gerechnet, verzeichneten hingegen nur Italien (-3,2 Prozent) und Großbritannien (-7,2 Prozent) ein Minus. In Spanien legten die Zulassungen um 10,0 Prozent zu. Dahinter folgen Frankreich (+5,7 Prozent) und Deutschland (+1,4 Prozent). Insgesamt steht ein Plus von 1,6 Prozent auf 13,04 Millionen Fahrzeuge in der Statistik.

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