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Auch Bauern in anderen Ländern leiden unter der Dürre

Donnerstag, 02.08.2018 05:21 von dpa-AFX

Erste Sprosse auf einem Ackerfeld (Symbolbild).
Erste Sprosse auf einem Ackerfeld (Symbolbild).
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BERLIN (dpa-AFX) - Nicht nur Bauern in Deutschland leiden unter der Dürre. Auch in den drei wichtigsten Importländern für Agrarprodukte - den Niederlanden, Frankreich und Polen - ist es gerade sehr heiß, und es gibt Ernteausfälle. Deshalb steigen generell die Preise für beispielsweise Getreide, wie eine Sprecherin von Europas größtem Agrarhandelskonzern Baywa (BayWa Aktie) in München sagte. Und Deutschland müsse in diesem Jahr wegen der Ernteausfälle mehr vom teureren Getreide importieren und könne weniger davon exportieren.

In den Niederlanden etwa verbot das Landwirtschaftsministerium den Bauern, ihre Felder zusätzlich zu bewässern. Denn das Land macht sich Sorgen um seine Deiche. Sind diese nicht feucht genug, könnten gefährliche Risse entstehen. Auch Frankreich schränkte die Wassernutzung in Teilen des Landes ein. Polen entschied in dieser Woche, seinen Landwirten mit 187 Millionen Euro zu helfen. Dort sind zurzeit auch etwa der von Deutschland oft importierte Mais sowie Getreide bedroht, wie das Institut für Agrarwirtschaft warnte./asg/DP/zb