Anleihen heute im Fokus: NIKI Luftfahrt/Air Berlin, Steinhoff, EYEMAXX

Donnerstag, 14.12.2017 08:21 von BondGuide.de - Aufrufe: 601

Nach der geplatzten Übernahme durch den Lufthansa-Konzern ist nun auch das einstige „Filetstück“ der insolventen Air Berlin, die NIKI Luftfahrt GmbH, in die Insolvenz „abgestürzt“. Damit dürfte nicht nur das NIKI-Personal zunächst am Boden bleiben, auch für Flugpassagiere gilt: kein Boarding mehr! Derweil erwartet die SdK nach Bilanzierungsunregelmäßigkeiten „massive Nachteile“ für Anleihegläubiger von Steinhoff International und Immobilien-Experte Johann Kowar stockt seinen Anteil an Eyemaxx Real Estate auf.

NIKI Luftfahrt GmbH „fliegt“ in die Insolvenz: Nachdem der Erwerb der ehemaligen Air-Berlin-Tochter durch Unternehmen der Deutsche Lufthansa-Gruppe gescheitert ist und ein anderer Käufer kurzfristig nicht gefunden werden konnte, stellte die Geschäftsführung der NIKI Luftfahrt GmbH unverzüglich einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens über das Vermögen der NIKI Luftfahrt GmbH beim AG Berlin-Charlottenburg. Zuvor zog Lufthansa (Lufthansa Aktie) sein Angebot zum geplanten Distressed Merger zurück, nachdem sich abzeichnete, dass die EU-Kommission den Erwerb von NIKI im Rahmen des Fusionskontrollverfahrens nicht genehmigen wird. NIKI stellte daraufhin mit sofortiger Wirkung seinen Flugbetrieb ein und wird damit keine weiteren Flüge mehr durchführen. Erworbene Flugtickets verlieren ihre Gültigkeit.

<~text text="Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. (SdK)"> erwartet „massive Nachteile“ für Bondgläubiger der : Seit August 2017 kursieren Berichte, in denen von einem Verdacht der Bilanzfälschung beim Möbelgiganten die Rede ist. In Deutschland ist Steinhoff vor allem durch die Poco-Möbelhäuser bekannt. Anfang Dezember wurde dann von neuen Informationen über Unregelmäßigkeiten im Konzern berichtet. Der seit zwei Jahrzehnten amtierende Konzernchef Markus Jooste trat daraufhin zurück. Der Aktienkurs fiel von 3,42 EUR auf zwischenzeitlich 0,35 EUR. Ebenso brach der Kurs der 800 Mio. EUR schweren 1,875%-Unternehmensanleihe 2017/25 (WKN: A19LXV) um fast 50 % ein. Nach Einschätzung der SdK ist zu befürchten, dass Banken eventuell Kredite kündigen und die Gläubiger im Wege einer Konzernsanierung möglicherweise auf einen Teil ihrer Forderungen verzichten müssen. Die SdK hält die Wahl eines gemeinsamen Anleihevertreters für sachgerecht und bietet allen Bondholdern an, sie über die aktuelle Situation bei Steinhoff weiter zu informieren und deren Stimmrechte auf künftig stattfindenden AGVs auszuüben. <~text text="One Square ">Advisory befindet sich diesbezüglich ebenso in Gesprächen mit wesentlichen beteiligten Parteien und großen institutionellen Anleihegläubigern und bietet Betroffenen zudem Unterstützung an.

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